MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ein massiver Hackerangriff auf die Open-Source-Zahlungsplattform UPCX hat zu einem Verlust von etwa 70 Millionen Dollar in digitalen Vermögenswerten geführt.
Ein massiver Hackerangriff hat die Open-Source-Zahlungsplattform UPCX erschüttert, wobei etwa 70 Millionen Dollar in digitalen Vermögenswerten gestohlen wurden. Die Sicherheitsfirma Cyvers entdeckte verdächtige Aktivitäten, die auf die Kompromittierung von 18,4 Millionen UPC-Token hinwiesen. Der Angriff erfolgte durch den Zugriff auf eine UPCX-Adresse, bei der der Angreifer den ProxyAdmin-Vertrag aktualisierte und eine Funktion ausführte, die es Administratoren ermöglicht, Gelder abzuheben.
Die gestohlenen Token wurden zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht in andere Krypto-Assets umgetauscht. UPCX reagierte auf den Vorfall, indem es Ein- und Auszahlungen auf der Plattform aussetzte und betonte, dass die Vermögenswerte der Nutzer nicht betroffen seien. Dennoch führte die Nachricht zu einem Rückgang des UPC-Token-Preises um 7 %.
Meir Dolev, Mitbegründer und Chief Technology Officer von Cyvers, erklärte, dass solche Vorfälle häufig auf kompromittierte Anmeldedaten oder fehlerhafte Zugriffskontrollmechanismen zurückzuführen sind. Diese Schwachstellen seien für über 80 % der Verluste im Web3-Bereich im Jahr 2024 verantwortlich. Der Angriff auf UPCX spiegelt frühere Exploit-Muster wider, bei denen der Zugang zu kritischen administrativen Rollen böswillige Upgrades und die Entleerung von Geldern ermöglichte.
Der Vorfall unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die Sicherheit rund um Wallet-Berechtigungen, Multisignatur-Implementierungen und die Validierung von Transaktionen zur Laufzeit zu verbessern. Im Vergleich zum Vormonat, in dem Krypto-Diebstähle nur 33 Millionen Dollar erreichten, stellt der Verlust von 70 Millionen Dollar einen erheblichen Anstieg dar.
Die Sicherheitslücke bei UPCX zeigt, wie wichtig es ist, robuste Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren, um die Integrität von Blockchain-Plattformen zu gewährleisten. Experten betonen, dass die Verbesserung der Sicherheitsprotokolle und die Einführung von Best Practices in der Verwaltung von Zugriffsrechten entscheidend sind, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.
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