BERLIN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen in der US-Zollpolitik haben in Europa für Aufsehen gesorgt. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zieht Parallelen zu geopolitischen Krisen und fordert eine entschlossene europäische Antwort.
Die jüngste Entscheidung der USA, ein neues Zollpaket zu verabschieden, hat in Europa für erhebliche Unruhe gesorgt. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht in dieser Maßnahme Parallelen zu den geopolitischen Spannungen, die durch den russischen Angriff auf die Ukraine ausgelöst wurden. In Berlin äußerte sich Habeck besorgt über die disruptiven Auswirkungen dieser Zollerhöhungen, die er als die bedeutendsten seit fast einem Jahrhundert bezeichnete.
Habeck kritisierte die Darstellung der USA, wonach sie in Handelsbeziehungen benachteiligt würden. Er betonte, dass die Globalisierung allen Beteiligten Vorteile bringe, insbesondere den USA, die in den letzten Jahren von höheren Wachstumsraten profitiert hätten. Die ungleiche Verteilung dieser Gewinne sei ein internes Problem der USA, das jedoch nicht die Grundlage für solche drastischen Maßnahmen sein dürfe.
Der Bundeswirtschaftsminister begrüßte die Entscheidung der EU-Kommission, zunächst das Gespräch mit den USA zu suchen. Er unterstrich jedoch die Notwendigkeit eines entschlossenen Auftretens seitens Europas. Habeck ist überzeugt, dass ein geeinter europäischer Ansatz die USA unter Druck setzen könnte, ihre Position zu überdenken.
Um den Druck auf die USA zu erhöhen, schlägt Habeck vor, Allianzen mit Ländern wie Kanada und Mexiko zu schmieden und ein Freihandelsabkommen mit Indien zu initiieren. Er ist der Meinung, dass Europa in einer starken Position sei, um mit vielen Ländern und Regionen der Welt zusammenzuarbeiten und so den Druck auf die USA zu erhöhen.
Habeck warnte vor den möglichen wirtschaftlichen Folgen der US-Zollpolitik. Er erwartet eine steigende Inflation in den USA, während in Europa, insbesondere in Deutschland, eine Deflation drohen könnte, die durch billigere importierte Produkte ausgelöst wird. Dies könnte im schlimmsten Fall zur Zerstörung der eigenen industriellen Produktion führen.
Abschließend betonte Habeck die Notwendigkeit, den europäischen Binnenmarkt zu vertiefen und in Schlüsseltechnologien wie künstliche Intelligenz und Cloud-Infrastruktur zu investieren. Er fordert von der nächsten Regierung, mit Entschlossenheit und Tatkraft auf die Herausforderungen zu reagieren, die durch die US-Zollpolitik entstanden sind.
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