LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die britische Regierung hat einen umfassenden Plan zur Unterstützung der heimischen Stahlindustrie vorgestellt, um den Herausforderungen durch die US-Zölle auf Stahl und Aluminium zu begegnen.
Die britische Regierung hat kürzlich einen umfassenden Plan zur Unterstützung der heimischen Stahlindustrie vorgestellt. Ziel ist es, die globale Wettbewerbsfähigkeit der britischen Stahlproduktion zu sichern und gleichzeitig den Herausforderungen durch die von den USA verhängten Zölle auf Stahl und Aluminium zu begegnen. Der Plan sieht Investitionen in Höhe von 25 Milliarden Pfund vor, um die Entwicklung der inländischen Stahlindustrie zu fördern und die Nutzung heimischer Stahlmaterialien in Infrastrukturprojekten zu priorisieren. Ein zentraler Aspekt des Plans ist die Umstellung der Stahlproduktion von hochgradig umweltschädlichen Hochöfen auf Elektrolichtbogenöfen, um die Kohlenstoffemissionen zu senken und die Recyclingquote von Stahlschrott zu erhöhen. Dies ist Teil eines umfassenderen Vorstoßes zur Förderung einer grünen Transformation in der Industrie. Der britische Handelsminister betonte, dass die Stahlproduktion nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze schafft, sondern auch Innovationen und den Außenhandel fördert, was die Grundlage für die britische Fertigungsindustrie stärkt. Prognosen zufolge wird allein die Offshore-Windindustrie bis 2050 rund 2,5 Millionen Tonnen Stahl benötigen, was der britischen Stahlindustrie ein Marktpotenzial von 210 Milliarden Pfund eröffnet. Die Entscheidung der USA, einen Zoll von 25 % auf alle Stahl- und Aluminiumimporte zu erheben, hat die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern belastet. Der britische Handelsminister erklärte, dass Großbritannien den USA hochspezialisierte Stahl- und Aluminiumprodukte anbieten könne. Die neuen Zollmaßnahmen würden jedoch die Kosten für US-Steuerzahler erhöhen und die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern schwächen. Die britische Stahlvereinigung warnte, dass die US-Zölle auf Stahl und Aluminium einen „vernichtenden Schlag“ für den Handel zwischen Großbritannien und den USA bedeuten könnten. Daten zeigen, dass der US-Markt 10 % der britischen Stahlexporte ausmacht, und die Zölle könnten Großbritannien jährlich Millionen Pfund kosten. Zudem könnte eine große Menge an Stahl, die nicht in den US-Markt gelangen kann, auf den britischen Markt überschwemmen und die Preise drücken, was den heimischen Stahlunternehmen schaden könnte.
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