MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Google hat eine neue experimentelle Funktion namens ‘KI-Modus’ in seiner Suchmaschine eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, komplexe, mehrteilige Fragen zu stellen und direkt in der Google-Suche tiefer in ein Thema einzutauchen.
Google hat kürzlich den ‘KI-Modus’ als experimentelle Funktion in seiner Suchmaschine vorgestellt, die darauf abzielt, mit beliebten Diensten wie Perplexity AI und OpenAI’s ChatGPT Search zu konkurrieren. Diese neue Funktion ermöglicht es Nutzern, komplexe, mehrteilige Fragen zu stellen und direkt in der Google-Suche tiefer in ein Thema einzutauchen. Der KI-Modus wird zunächst für Google One AI Premium-Abonnenten verfügbar sein und kann über Search Labs, Googles experimentelle Plattform, genutzt werden.
Die Funktion basiert auf einer angepassten Version von Gemini 2.0 und ist besonders nützlich für Fragen, die eine tiefere Erkundung und Vergleiche erfordern, dank fortschrittlicher Denk- und Multimodalfähigkeiten. Ein Beispiel für eine solche Frage könnte sein: ‘Was sind die Unterschiede in den Schlafüberwachungsfunktionen zwischen einem Smart-Ring, einer Smartwatch und einer Überwachungsmatte?’
Der KI-Modus kann dann eine detaillierte Vergleichsanalyse der angebotenen Funktionen jedes Produkts liefern, zusammen mit Links zu den Artikeln, aus denen die Informationen stammen. Nutzer können auch Folgefragen stellen, um ihre Suche fortzusetzen, wie zum Beispiel: ‘Was passiert mit der Herzfrequenz während des Tiefschlafs?’
Google betont, dass es in der Vergangenheit mehrere Anfragen benötigt hätte, um detaillierte Optionen zu vergleichen oder ein neues Konzept durch traditionelle Suchen zu erkunden. Mit dem KI-Modus können Nutzer auf Webinhalte zugreifen und gleichzeitig Echtzeitquellen wie den Knowledge Graph, Informationen über die reale Welt und Einkaufsdaten für Milliarden von Produkten nutzen.
Robby Stein, VP of Product bei Google Search, erklärte in einem Interview, dass die Nutzer in Tests Fragen stellen, die etwa doppelt so lang sind wie traditionelle Suchanfragen, und etwa ein Viertel der Zeit Folgefragen stellen. Dies zeigt, dass die Nutzer wirklich an schwierigeren Fragen interessiert sind, die mehr Hin und Her erfordern, und Google sieht darin eine erweiterte Möglichkeit, mehr mit der Google-Suche zu erreichen.
Der KI-Modus verwendet eine Technik namens ‘Query Fan-Out’, die mehrere verwandte Suchanfragen gleichzeitig über verschiedene Datenquellen ausführt, um diese Ergebnisse dann in einer leicht verständlichen Antwort zusammenzuführen. Das Modell hat gelernt, die Faktizität zu priorisieren und das, was es sagt, durch überprüfbare Informationen zu untermauern, was besonders in sensiblen Bereichen wichtig ist.
Da es sich um ein frühes Experiment handelt, wird Google die Benutzererfahrung weiter verfeinern und die Funktionalität erweitern. Beispielsweise plant das Unternehmen, die Erfahrung visueller zu gestalten und Informationen aus einer Vielzahl von Quellen, einschließlich nutzergenerierter Inhalte, bereitzustellen. Google lehrt das Modell, wann es in einer Antwort einen Hyperlink hinzufügen soll oder wann es Bilder oder Videos priorisieren soll.
Google One AI Premium-Abonnenten können auf den KI-Modus zugreifen, indem sie sich bei Search Labs anmelden und dann eine Frage in die Suchleiste eingeben und auf die Registerkarte ‘KI-Modus’ tippen. Alternativ können sie direkt zu google.com/aimode navigieren, um auf die Funktion zuzugreifen. Auf Mobilgeräten können sie die Google-App öffnen und auf das ‘KI-Modus’-Symbol unterhalb der Suchleiste auf dem Startbildschirm tippen.
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