MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Google hat eine bedeutende Neuerung für seine Unternehmens-Gmail-Nutzer angekündigt: Die Einführung der End-to-End-Verschlüsselung (E2EE), die es ermöglicht, verschlüsselte E-Mails an jede Plattform zu senden.

Google hat anlässlich des 21. Geburtstags von Gmail eine bedeutende Neuerung für seine Unternehmensnutzer vorgestellt. Ab sofort können diese End-to-End-verschlüsselte E-Mails (E2EE) an jeden Empfänger senden, unabhängig von dessen E-Mail-Plattform. Diese Funktion wird zunächst in einer Beta-Version eingeführt und ermöglicht es Nutzern, E2EE-E-Mails innerhalb einer Organisation zu versenden. In den kommenden Wochen soll die Funktion auf alle Gmail-Postfächer ausgeweitet werden, bevor sie später im Jahr auch für andere E-Mail-Dienste verfügbar sein wird.

Das Besondere an diesem neuen Verschlüsselungsmodell, das eine Alternative zum Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions (S/MIME) Protokoll darstellt, ist, dass es weder spezielle Software noch den Austausch von Verschlüsselungszertifikaten erfordert. Laut Google Workspace’s Johney Burke und Julien Duplant vereinfacht diese Funktion die IT-Komplexität erheblich und verbessert gleichzeitig die Datenhoheit, den Datenschutz und die Sicherheitskontrollen.

Die Technologie hinter den E2EE-E-Mails basiert auf der clientseitigen Verschlüsselung (CSE), die Google bereits für Gmail und andere Dienste wie Kalender, Drive, Docs, Slides, Sheets und Meet eingeführt hat. Wenn eine E2EE-E-Mail an einen anderen Gmail-Empfänger gesendet wird, wird die Nachricht auf der Empfängerseite automatisch entschlüsselt. Bei Empfängern, die andere E-Mail-Dienste wie Microsoft Outlook nutzen, erhalten diese eine Einladung, die E2EE-E-Mail in einer eingeschränkten Version von Gmail über ein Gastkonto von Google Workspace sicher zu lesen und zu beantworten.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen CSE und E2EE besteht darin, dass die Verschlüsselungsschlüssel in einem cloudbasierten Schlüsselverwaltungssystem generiert und gespeichert werden. Dies ermöglicht es dem Administrator einer Organisation, die Schlüssel zu kontrollieren, den Zugriff eines Nutzers auf die Schlüssel zu widerrufen und verschlüsselte Dateien zu überwachen. Burke und Duplant betonen, dass diese Methode umfassenderen Verschlüsselungsschutz bietet und gleichzeitig einfach zu implementieren und zu nutzen ist.

Die Einführung dieser Funktion könnte erhebliche Auswirkungen auf den Markt für Unternehmenskommunikation haben. Experten gehen davon aus, dass die einfache Handhabung und die erhöhte Sicherheit Unternehmen dazu ermutigen werden, verstärkt auf Gmail als bevorzugte Kommunikationsplattform zu setzen. Dies könnte den Wettbewerb im Bereich der E-Mail-Dienste weiter anheizen, insbesondere da andere Anbieter möglicherweise ähnliche Funktionen entwickeln müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Insgesamt stellt die Einführung der End-to-End-Verschlüsselung durch Google einen wichtigen Schritt in Richtung sicherer Unternehmenskommunikation dar. Es bleibt abzuwarten, wie schnell andere Anbieter nachziehen und welche weiteren Innovationen Google in diesem Bereich plant. Die Möglichkeit, verschlüsselte E-Mails ohne großen Aufwand zu versenden, könnte die Art und Weise, wie Unternehmen weltweit kommunizieren, nachhaltig verändern.


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Google führt End-to-End-Verschlüsselung für Unternehmens-Gmail ein
Google führt End-to-End-Verschlüsselung für Unternehmens-Gmail ein (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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