MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Welt der Künstlichen Intelligenz hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Google DeepMind hat mit seiner neuesten KI-Entwicklung, DreamerV3, gezeigt, dass selbst komplexe und dynamische Umgebungen wie Minecraft erfolgreich gemeistert werden können.
Die Künstliche Intelligenz von Google DeepMind hat einen bedeutenden Fortschritt erzielt, indem sie in der komplexen Welt von Minecraft erfolgreich Diamanten abbaut. Diese Leistung ist bemerkenswert, da Minecraft im Gegensatz zu Spielen wie Schach oder Poker eine dynamische Umgebung bietet, die jedes Mal anders generiert wird. Die KI muss sich daher an ständig wechselnde Bedingungen anpassen und kann nicht auf feste Handlungsabfolgen zurückgreifen.
DreamerV3, die neueste KI-Entwicklung von Google DeepMind, basiert auf Reinforcement Learning, einer Methode, die den Lernprozess durch Versuch und Irrtum nachahmt. Diese Technik ermöglicht es der KI, ein Modell der Umgebung zu erstellen und ihr Verhalten durch die Vorstellung zukünftiger Szenarien zu verbessern. Die Robustheitstechniken, die auf Normalisierung und Transformationen basieren, tragen zu einem stabilen Lernen über verschiedene Domänen hinweg bei.
Ein bemerkenswerter Aspekt von DreamerV3 ist, dass die KI in der Lage ist, Diamanten in Minecraft ohne spezielles Training oder den Einsatz menschlicher Daten abzubauen. Dies zeigt das Potenzial von modellbasiertem Reinforcement Learning, das als vielversprechende Methode gilt, um in verschiedenen Umgebungen effizient zu arbeiten. Die KI simuliert vorab mehrere aufeinanderfolgende Aktionen und entwickelt so eine maßgeschneiderte Strategie zur Lösung der gestellten Aufgaben.
Die Leistung von DreamerV3 wurde in der Fachzeitschrift Nature beschrieben und zeigt, dass die KI in verschiedenen Spiel- und Aufgabentypen besser abschneidet als andere domänenspezifische Modelle. Dies gilt auch für den bekannten Algorithmus Proximal Policy Optimization von OpenAI, der ebenfalls auf verschiedene Bereiche ausgelegt ist. Die Fähigkeit von DreamerV3, alle Probleme mit denselben Einstellungen zu lösen, deutet darauf hin, dass der Algorithmus bei neuen Problemen ohne große Anpassungen funktioniert.
Experten sind geteilter Meinung über die Bedeutung dieser Entwicklung. Während einige die Studie als wegweisend loben, sind andere skeptisch, ob die eingesetzten heuristischen Daumenregeln in der realen Welt nützlich sind. Dennoch zeigt die Arbeit von Google DeepMind, dass KI-Modelle zunehmend in der Lage sind, komplexe und dynamische Aufgaben zu bewältigen, was weitreichende Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung von KI-Systemen haben könnte.
Die Fortschritte in der KI-Forschung, wie sie durch DreamerV3 demonstriert werden, könnten auch auf andere Bereiche wie die Robotik übertragen werden. Die Fähigkeit, sich an neue und unbekannte Umgebungen anzupassen, ist ein entscheidender Schritt in Richtung autonomer Systeme, die in der Lage sind, in der realen Welt effektiv zu agieren. Diese Entwicklungen könnten die Art und Weise, wie wir mit Maschinen interagieren, grundlegend verändern und neue Möglichkeiten für den Einsatz von KI in verschiedenen Industrien eröffnen.
☕︎ Unterstützen Sie IT BOLTWISE® mit nur 1,99 Euro pro Monat:
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!
- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- Service Directory für AI Adult Services erkunden!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
Stellenangebote
Working Student Procurement focus on AI (f/m/d)
Werkstudent (m/w/d) im Bereich Künstliche Intelligenz
Abteilungsleiter (w/m/d) KI (Künstliche Intelligenz)
Werkstudent KI-Business Sales (m/w/d)
- Die Zukunft von Mensch und MaschineIm neuen Buch des renommierten Zukunftsforschers und Technologie-Visionärs Ray Kurzweil wird eine faszinierende Vision der kommenden Jahre und Jahrzehnte entworfen – eine Welt, die von KI durchdrungen sein wird
- Künstliche Intelligenz: Expertenwissen gegen Hysterie Der renommierte Gehirnforscher, Psychiater und Bestseller-Autor Manfred Spitzer ist ein ausgewiesener Experte für neuronale Netze, auf denen KI aufbaut
- Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) derzeit in aller Munde ist, setzen bislang nur wenige Unternehmen die Technologie wirklich erfolgreich ein
- Wie funktioniert Künstliche Intelligenz (KI) und gibt es Parallelen zum menschlichen Gehirn? Was sind die Gemeinsamkeiten von natürlicher und künstlicher Intelligenz, und was die Unterschiede? Ist das Gehirn nichts anderes als ein biologischer Computer? Was sind Neuronale Netze und wie kann der Begriff Deep Learning einfach erklärt werden?Seit der kognitiven Revolution Mitte des letzten Jahrhunderts sind KI und Hirnforschung eng miteinander verflochten
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Google DeepMind: KI meistert Herausforderungen in Minecraft" für unsere Leser?
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Google DeepMind: KI meistert Herausforderungen in Minecraft" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Google DeepMind: KI meistert Herausforderungen in Minecraft« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!