MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Ankündigung von Google, den Google Assistant bis Ende 2025 durch Gemini zu ersetzen, hat weitreichende Auswirkungen auf die Nutzung von Smart-Home-Geräten. Während mobile Geräte und Wearables relativ problemlos auf die neue KI umgestellt werden können, stellt sich die Frage, wie sich diese Veränderung auf die Sprachsteuerung in unseren Haushalten auswirken wird.
Die Entscheidung von Google, den Google Assistant durch Gemini zu ersetzen, hat in der Tech-Welt für Aufsehen gesorgt. Während die Umstellung auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets relativ reibungslos verlaufen dürfte, stellt sich die Frage, wie sich diese Veränderung auf Smart-Home-Geräte auswirken wird. Google Assistant ist tief in die Funktionalität von Geräten wie Google Home und Nest integriert, was bedeutet, dass die Einführung von Gemini hier eine größere Herausforderung darstellen könnte.
Gemini, die neue KI von Google, ist bekannt für ihre beeindruckende Fähigkeit, komplexe Aufgaben zu bewältigen, wie das Erkennen von KI-generierten Bildern oder das Zusammenfassen umfangreicher Dokumente. Dennoch hat sie Schwierigkeiten mit grundlegenden Sprachbefehlen, die für die Nutzung in Smart-Home-Geräten entscheidend sind. Während Google Assistant problemlos einfache Anweisungen wie das Setzen eines Timers ausführen kann, zeigt Gemini hier Schwächen.
Ein weiteres Problem von Gemini ist die sogenannte Halluzination, bei der die KI falsche Informationen generiert. Dies ist besonders problematisch, wenn man sich auf die KI verlässt, um alltägliche Aufgaben zu erledigen. Google arbeitet intensiv daran, diese Schwächen zu beheben, und hat bereits Fortschritte mit dem Gemini 2.5 Pro Modell erzielt, das die Wahrscheinlichkeit von Halluzinationen verringert.
Die Einführung von Gemini in Smart-Home-Geräten könnte jedoch eine einzigartige Implementierung erfordern, die speziell auf die Bedürfnisse dieser Geräte zugeschnitten ist. Google hat angekündigt, dass eine neue, von Gemini angetriebene Erfahrung für Lautsprecher, Displays und Fernseher entwickelt wird. Dies deutet darauf hin, dass Google plant, die KI für den Einsatz in Smart-Home-Geräten zu optimieren.
Ein weiterer Aspekt, der berücksichtigt werden muss, ist die Kompatibilität der bestehenden Hardware mit Gemini. Ältere Geräte wie der Nest Mini von 2019 könnten Schwierigkeiten haben, die Anforderungen der neuen KI zu erfüllen. Sollte Google entscheiden, dass ältere Hardware nicht kompatibel ist, könnten Nutzer mit einer Verschlechterung der Gerätequalität konfrontiert werden, wenn Funktionen des Google Assistant entfernt werden.
Insgesamt bleibt abzuwarten, wie Google die Umstellung auf Gemini in Smart-Home-Geräten umsetzen wird. Die größte Veränderung für die Nutzer könnte die Anpassung an ein neues Aktivierungswort sein, von “Hey, Google” zu “Hey, Gemini”. Die kommenden Monate werden zeigen, wie Google diese Herausforderungen meistert und welche neuen Möglichkeiten sich durch die Einführung von Gemini ergeben.
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