MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit suchen Anleger nach stabilen Investitionsmöglichkeiten, und Gold erweist sich erneut als sicherer Hafen. Der Goldpreis hat in diesem Jahr bereits mehrere Rekorde gebrochen und nähert sich der psychologisch wichtigen Marke von 3000 US-Dollar pro Feinunze.
Der Goldpreis hat in den letzten Monaten eine beeindruckende Rallye erlebt, was auf die anhaltende Unsicherheit in der globalen Wirtschaft zurückzuführen ist. Zu Beginn dieser Woche erreichte der Preis für eine Feinunze Gold über 2900 US-Dollar, was den achten Rekordstand in diesem Jahr markiert. Die Marke von 3000 US-Dollar rückt damit in greifbare Nähe, was sowohl Anleger als auch Analysten in Alarmbereitschaft versetzt.
Ein wesentlicher Faktor für den Anstieg des Goldpreises ist die aktuelle Zollpolitik der USA, die unter der Regierung von Donald Trump für erhebliche Unsicherheiten an den Finanzmärkten sorgt. Diese Unsicherheiten führen dazu, dass Gold als sicherer Hafen verstärkt nachgefragt wird. Experten wie Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg und Carsten Fritsch von der Commerzbank bestätigen, dass die Zollpolitik der Haupttreiber für den Preisanstieg ist, während andere Faktoren wie der US-Dollar und Zinserwartungen derzeit weniger Einfluss haben.
Zusätzlich zu den politischen Unsicherheiten tragen auch Spekulationen über eine bevorstehende Wirtschaftskrise zur steigenden Nachfrage nach Gold bei. Der US-amerikanische Geschäftsmann Robert Kiyosaki prognostizierte bereits vor zehn Jahren eine massive Wirtschaftskrise für 2025 und empfiehlt Investitionen in Gold, Silber und Bitcoin. Solche Vorhersagen, ob seriös oder nicht, verstärken die Ängste und treiben die Nachfrage nach krisensicheren Anlagen weiter an.
Auch die Zentralbanken weltweit spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung des Goldpreises. In Zeiten niedriger Zinsen sind Investitionen in Edelmetalle besonders attraktiv, und viele Zentralbanken haben ihre Goldkäufe erhöht, um sich gegen Finanzsanktionen und wirtschaftliche Unsicherheiten abzusichern. Besonders Schwellenländer, die sich vor den Auswirkungen von Handelskonflikten schützen wollen, haben ihre Goldreserven aufgestockt.
Die Analysten von Goldman Sachs erwarten, dass der Goldpreis bis Ende 2025 die Marke von 3000 US-Dollar erreichen wird. Diese Prognose wird von der anhaltenden Nachfrage nach Goldfonds und den Käufen der Zentralbanken gestützt. Allerdings könnte die hohe Nachfrage nach Gold auch bald an ihre Grenzen stoßen. Experten wie Frank Schallenberger und Carsten Fritsch sehen das Ende des Booms voraus, da die Nachfrage nach Schmuck und Münzen aufgrund der hohen Preise und des schwachen Wirtschaftswachstums abnimmt.
Die Zukunft des Goldpreises bleibt ungewiss, doch die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass Gold in unsicheren Zeiten weiterhin als sichere Anlage geschätzt wird. Ob die Marke von 3000 US-Dollar erreicht wird, bleibt abzuwarten, doch die derzeitigen Marktbedingungen deuten darauf hin, dass Gold auch in naher Zukunft eine wichtige Rolle im Portfolio vieler Anleger spielen wird.
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