MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA steigt, da der eskalierende Handelskrieg von Präsident Donald Trump die wirtschaftlichen Aussichten trübt. Goldman Sachs hat seine Prognosen angepasst und sieht nun eine 35-prozentige Chance für eine Rezession innerhalb der nächsten zwölf Monate.
Goldman Sachs hat kürzlich seine Einschätzung zur wirtschaftlichen Lage der USA aktualisiert und sieht nun eine erhöhte Gefahr einer Rezession. Die Wahrscheinlichkeit, dass die USA in den nächsten zwölf Monaten in eine Rezession geraten, wird nun auf 35 % geschätzt, was eine deutliche Erhöhung gegenüber der vorherigen Prognose von 20 % darstellt. Diese Anpassung ist eine Reaktion auf den eskalierenden Handelskrieg, den Präsident Donald Trump mit einer Vielzahl von Ländern führt.
Die Bank hat auch ihre Inflationsprognose angehoben und erwartet nun, dass die Kerninflation bis zum Jahresende auf 3,5 % ansteigen wird. Dies ist eine Folge der geplanten Einführung von Reziprozitätszöllen, die auf alle Handelspartner der USA angewendet werden sollen. Diese Zölle könnten die Preise für Verbraucher erheblich erhöhen und damit die Kaufkraft der Amerikaner schwächen.
Goldman Sachs hat zudem seine Prognose für das BIP-Wachstum im Jahr 2025 auf nur noch 1 % gesenkt. Diese pessimistische Einschätzung spiegelt die Befürchtungen wider, dass die Handelskonflikte das Wirtschaftswachstum nachhaltig beeinträchtigen könnten. Die Bank erwartet, dass die Federal Reserve in diesem Jahr dreimal die Zinsen senken wird, um die schwächelnde Wirtschaft zu stützen.
Der Handelskrieg hat bereits zu einem Rückgang des Verbrauchervertrauens geführt. Eine Umfrage der Universität von Michigan zeigt, dass die Erwartungen der Amerikaner hinsichtlich steigender Arbeitslosigkeit auf dem höchsten Stand seit der großen Rezession sind. Diese Unsicherheit wird durch die hohen Inflationserwartungen verstärkt, die ebenfalls auf ein 32-Jahres-Hoch gestiegen sind.
Präsident Trump hat angekündigt, dass die neuen Zölle nicht nur auf eine ausgewählte Gruppe von Ländern beschränkt sein werden, sondern auf alle Handelspartner der USA ausgeweitet werden sollen. Diese Ankündigung hat die Märkte überrascht und zu einer weiteren Verschärfung der wirtschaftlichen Unsicherheiten geführt.
Goldman Sachs hat seine Annahmen zu den Zöllen erneut angepasst und erwartet nun, dass der durchschnittliche US-Zollsatz im Jahr 2025 um 15 Prozentpunkte steigen wird. Diese Erhöhung könnte die Inflation weiter anheizen und die wirtschaftliche Erholung erschweren.
Die Bank warnt davor, dass höhere Zölle die Verbraucherpreise in die Höhe treiben und die realen Einkommen der Amerikaner schmälern könnten. Dies könnte zu einer Konsumkrise führen, die die wirtschaftliche Lage weiter verschärfen würde.
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