TOKIO / BERLIN / OTTAWA / PARIS / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Ankündigung von Donald Trump, ab dem 3. April einen 25%igen Zoll auf Autoimporte zu erheben, hat weltweit für Aufsehen gesorgt. Von Tokio über Berlin bis Ottawa und Paris äußerten sich Regierungen kritisch und drohten mit Gegenmaßnahmen.
Die Entscheidung von Donald Trump, hohe Zölle auf Autoimporte zu erheben, hat weltweit für Unruhe gesorgt. Länder wie Japan, Deutschland, Kanada und Frankreich haben scharfe Kritik geäußert und drohen mit Gegenmaßnahmen. Experten warnen vor den weitreichenden Folgen eines solchen Schrittes, der nicht nur die Produktionskosten in die Höhe treiben, sondern auch einen globalen Handelskrieg entfachen könnte.
Im vergangenen Jahr importierten die USA fast 475 Milliarden US-Dollar an Autos, hauptsächlich aus Mexiko, Japan, Südkorea, Kanada und Deutschland. Allein europäische Automobilhersteller verkauften über 750.000 Fahrzeuge an amerikanische Kunden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron betonte, dass Zölle die Wertschöpfungsketten stören, inflationäre Effekte erzeugen und Arbeitsplätze vernichten. Er kündigte an, mit der Europäischen Kommission zusammenzuarbeiten, um Trump zum Umdenken zu bewegen.
Auch Deutschlands Kanzler Olaf Scholz kritisierte die Entscheidung scharf und betonte, dass Zölle und Isolation den Wohlstand aller Beteiligten gefährden. Frankreichs Finanzminister Eric Lombard bezeichnete Trumps Plan als “sehr schlechte Nachricht” und kündigte an, dass die EU gezwungen sein könnte, ihre eigenen Zölle zu erhöhen. Sein deutscher Amtskollege Robert Habeck versprach eine “entschlossene EU-Antwort”.
Polens Premierminister Donald Tusk erklärte, dass Europa mit gesundem Menschenverstand, aber nicht auf Knien auf die USA zugehen werde. Die transatlantischen Beziehungen seien von strategischer Bedeutung und müssten mehr als nur eine Präsidentschaft überdauern. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, beschrieb die Maßnahme als “schlecht für Unternehmen, noch schlechter für Verbraucher”, da “Zölle Steuern sind”.
Der britische Premierminister Keir Starmer äußerte sich ebenfalls besorgt und betonte, dass seine Regierung pragmatisch und mit klarem Blick reagieren werde. Kanada, vertreten durch Premierminister Mark Carney, kündigte an, dass man alle Optionen in Betracht ziehen werde, um die eigene Wirtschaft zu schützen. Eine Möglichkeit wäre die Einführung von Verbrauchssteuern auf Öl- und Kaliumexporte.
Auch Südkorea plant, bis April eine umfassende Notfallreaktion auf Trumps Maßnahmen vorzubereiten. Chinas Außenministerium kritisierte den US-Ansatz als Verstoß gegen die Regeln der Welthandelsorganisation und als nicht zielführend zur Lösung eigener Probleme. Japans Premierminister Shigeru Ishiba äußerte Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Zölle, da Japan der größte Investor in den USA sei.
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