LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die internationale Gemeinschaft steht vor einer bedeutenden Herausforderung: die Bekämpfung der Schleuserkriminalität, die sich zunehmend als globale Sicherheitsbedrohung manifestiert. Bundesinnenministerin Nancy Faeser und der britische Premierminister Keir Starmer rufen zu einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit auf, um dieser Bedrohung effektiv zu begegnen.
Die Schleuserkriminalität hat sich in den letzten Jahren zu einem ernstzunehmenden globalen Problem entwickelt, das nicht nur die betroffenen Länder, sondern auch die internationale Gemeinschaft vor große Herausforderungen stellt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser betont die Notwendigkeit einer verstärkten globalen Zusammenarbeit, um die kriminellen Netzwerke, die hinter dem Menschenschmuggel stehen, zu zerschlagen. Diese Netzwerke operieren oft mit einer hohen organisatorischen Logistik und sind mit gefährlichen, bewaffneten Gruppen verbunden.
Auf einem Gipfel zur Grenzsicherheit in London, an dem Vertreter aus etwa 40 Staaten teilnahmen, unterstrich Faeser die Bedeutung eines intensiven Informationsaustauschs zwischen den Ländern. Nur durch eine enge Kooperation und den Austausch von Geheimdienstinformationen könne man die organisatorische Logistik der Schleusernetzwerke aufdecken und zerschlagen. Die technischen und rechtlichen Mittel der Sicherheitsbehörden müssten dabei kontinuierlich verbessert werden, um effektiv agieren zu können.
In Deutschland konnte durch verstärkte Binnengrenzkontrollen die Zahl der identifizierten geschleusten Personen von etwa 40.000 im Jahr 2023 auf rund 10.000 im Jahr 2024 reduziert werden. Zudem wurden in den letzten 18 Monaten mehr als 2.000 Schleuser festgenommen, was als wesentlicher Ermittlungserfolg gilt. Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit und die Effektivität der Maßnahmen, die bereits ergriffen wurden.
Der britische Premierminister Keir Starmer, Gastgeber des Gipfels, sieht in der organisierten Einwanderungskriminalität eine ernsthafte Bedrohung für die globale Sicherheit, vergleichbar mit dem Terrorismus. Er fordert, den Menschenschmuggel mit der gleichen Entschlossenheit zu bekämpfen und die Ressourcen der betroffenen Staaten zu bündeln. Besonders die irreguläre Migration über den Ärmelkanal stellt Großbritannien vor große Herausforderungen, da die Zahl der in kleinen Booten eingereisten Migranten in den ersten drei Monaten dieses Jahres über 5.800 Personen erreichte.
Die internationale Zusammenarbeit ist unerlässlich, um den Menschenschmuggel effektiv zu bekämpfen. Nur durch eine koordinierte Anstrengung können die betroffenen Länder die Schleusernetzwerke zerschlagen und die Sicherheit ihrer Grenzen gewährleisten. Die Erfolge in Deutschland und die Bemühungen Großbritanniens zeigen, dass Fortschritte möglich sind, wenn die internationale Gemeinschaft geschlossen handelt.
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