MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der Welt der Kryptowährungen sind Sicherheitsbedrohungen allgegenwärtig, und eine neue Gefahr hat sich in den letzten Jahren auf GitHub etabliert. Die Plattform, die von Entwicklern weltweit genutzt wird, um Code zu teilen und zu verbessern, ist ins Visier von Cyberkriminellen geraten, die bösartigen Code in scheinbar legitimen Projekten verstecken.
GitHub, eine der beliebtesten Plattformen für Entwickler, hat sich als ein unerwartetes Einfallstor für Cyberkriminelle erwiesen, die es auf Kryptowährungen abgesehen haben. Laut einem Bericht von Sicherheitsexperten nutzen Angreifer die Plattform, um bösartigen Code in vermeintlich legitimen Projekten zu verstecken. Diese Projekte, die oft mit polierten README-Dateien ausgestattet sind, zielen darauf ab, das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen, bevor sie deren Kryptowährungen stehlen.
Der Angriff, bekannt als ‘GitVenom’, ist seit mindestens zwei Jahren aktiv und zeigt keine Anzeichen eines Rückgangs. Die Angreifer verstecken ihren bösartigen Code in Projekten, die auf den ersten Blick nützlich erscheinen, wie etwa Tools zur Verwaltung von Bitcoin-Wallets oder Programme für Computerspiele. Besonders perfide ist die Methode, bei der der schädliche Code in Python-Projekten hinter einer langen Reihe von Tabs verborgen wird, um dann eine schädliche Nutzlast zu entschlüsseln und auszuführen.
Für JavaScript-Projekte haben die Angreifer eine andere Taktik entwickelt: Ein bösartiger Funktionsaufruf wird in die Hauptdatei eingebettet, der bei Aktivierung weitere schädliche Werkzeuge von einem hackerkontrollierten GitHub-Repository herunterlädt. Diese Werkzeuge umfassen unter anderem Passwortdiebe und Remote-Access-Trojaner, die es den Angreifern ermöglichen, die Kontrolle über das Gerät des Opfers zu übernehmen.
Besonders besorgniserregend ist die Verwendung von ‘Clippers’, die kopierte Wallet-Adressen mit den Adressen der Angreifer austauschen. Auf diese Weise konnten die Kriminellen im November allein 5 Bitcoin erbeuten, was zu diesem Zeitpunkt einem Wert von 485.000 US-Dollar entsprach. Die Angriffe haben weltweit Opfer gefordert, wobei Russland, Brasilien und die Türkei besonders betroffen sind.
Um sich zu schützen, sollten Nutzer den Code, den sie aus GitHub-Projekten verwenden, sorgfältig prüfen und die Authentizität des Projekts verifizieren. Übermäßig polierte README-Dateien oder inkonsistente Commit-Historien sollten als Warnzeichen betrachtet werden. Da die Angriffe voraussichtlich nicht abnehmen werden, ist Vorsicht geboten.
Die Sicherheitsforscher erwarten, dass die Angreifer ihre Taktiken weiterentwickeln werden, um Antivirensoftware zu umgehen. Daher ist es entscheidend, dass Entwickler und Nutzer gleichermaßen wachsam bleiben und Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um ihre digitalen Vermögenswerte zu schützen.
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