MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Mikroplastikpartikel sind in vielen Lebensmitteln zu finden, die allgemein als gesund gelten. Diese winzigen Plastikpartikel, die weniger als fünf Millimeter groß sind, können in der Umwelt und in unserer Nahrung vorkommen. Wenn sie in den Körper gelangen, können sie gesundheitliche Schäden verursachen, darunter Krebs und DNA-Schäden.
In der heutigen Zeit sind Mikroplastikpartikel allgegenwärtig und finden sich in vielen Lebensmitteln, die als gesund gelten. Diese winzigen Plastikpartikel, die kleiner als ein Radiergummi sind, können in der Umwelt und in unserer Nahrung vorkommen. Wenn sie in den Körper gelangen, können sie gesundheitliche Schäden verursachen, darunter Krebs und DNA-Schäden. Besonders betroffen sind stark verarbeitete Lebensmittel, die in Plastik verpackt sind, oder solche, die aus stark kontaminierten Umgebungen stammen.
Überraschenderweise gehören auch Karotten, Äpfel und Salate zu den Lebensmitteln, die hohe Mengen an Mikroplastik enthalten. Karotten, die reich an Vitamin A sind, nehmen Mikroplastik über ihre Wurzeln aus dem Wasser und Boden auf. Studien zeigen, dass Wurzelgemüse wie Karotten, Radieschen und Rüben mehr Mikroplastik enthalten als Blattgemüse. Um die Aufnahme von Mikroplastik zu reduzieren, können Karotten durch Spinat oder Paprika ersetzt werden, die ebenfalls reich an Vitamin A sind.
Pflanzliche Nuggets, die als gesunde Alternative zu Fleisch gelten, sind ebenfalls stark mit Mikroplastik belastet. Diese Produkte sind oft stark verarbeitet und in Plastik verpackt, was zu einer hohen Kontamination führt. Eine Möglichkeit, den Plastikverbrauch zu reduzieren, besteht darin, pflanzliche Nuggets zu Hause aus Tofu oder Seitan herzustellen.
Äpfel, die als gesundes Obst bekannt sind, enthalten ebenfalls hohe Mengen an Mikroplastik. Eine Studie fand heraus, dass Äpfel mehr als 100.000 Partikel pro Gramm enthalten können. Um eine sicherere Alternative zu wählen, können Früchte mit Anthocyanen, wie Blaubeeren oder Granatäpfel, konsumiert werden, da diese Antioxidantien möglicherweise vor den schädlichen Auswirkungen von Mikroplastik schützen.
Reis, ein Grundnahrungsmittel in vielen Kulturen, ist ebenfalls mit Mikroplastik belastet. Eine Studie zeigte, dass Menschen drei bis vier Milligramm Plastik pro 100 Gramm Reis konsumieren. Bei Instant-Reis steigt diese Zahl auf 13 Milligramm pro Portion. Das Waschen von Reis vor dem Kochen kann die Plastikbelastung um 20 bis 40 Prozent reduzieren.
Auch in abgefülltem Wasser sind Mikroplastikpartikel weit verbreitet. Eine Studie ergab, dass eine Literflasche Wasser durchschnittlich 240.000 Plastikpartikel enthält. Eine einfache Möglichkeit, Plastikflaschen zu vermeiden, ist die Verwendung einer wiederverwendbaren Wasserflasche.
Fertigsalate, die oft in Plastik verpackt sind, enthalten ebenfalls Mikroplastik. Um dies zu vermeiden, ist es am besten, Salate selbst aus frischen, gewaschenen Zutaten zuzubereiten.
Meeresfrüchte sind ebenfalls stark mit Mikroplastik belastet, da die Menge an Mikroplastik im Ozean in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat. Muscheln, Krabben und fast alle Fischarten enthalten hohe Mengen an Mikroplastik. Eine Möglichkeit, die Aufnahme zu reduzieren, besteht darin, den Konsum von Meeresfrüchten zu verringern und stark verarbeitete Fischprodukte zu vermeiden.
Interessanterweise enthalten weniger verarbeitete Salze wie Himalaya-Salz mehr Mikroplastik als stark verarbeitete Salze. Dies liegt daran, dass unraffinierte Salze Plastikverschmutzungen aus den Ozeanen enthalten, aus denen sie gewonnen werden. Stark verarbeitete Salze sind daher die sicherere Option.
Verarbeitete Milchprodukte enthalten ebenfalls mehr Mikroplastik als weniger verarbeitete Alternativen. Um die Aufnahme zu reduzieren, sollten lokal produzierte, biologische Milchprodukte bevorzugt werden.
Nylon-Teebeutel setzen beim Aufbrühen Milliarden von Mikroplastikpartikeln frei. Eine sicherere Alternative ist die Verwendung von Papier-Teebeuteln oder losem Tee mit einem wiederverwendbaren Edelstahl-Sieb.
Auch Algenprodukte sind von Mikroplastik betroffen, da die Partikel an den Oberflächen der Algen haften. Eine Möglichkeit, den Konsum zu reduzieren, besteht darin, Sushi mit Reispapier oder dünn geschnittenen Gurken zuzubereiten.
Honig, der von Bienen in städtischen Gebieten produziert wird, enthält mehr Mikroplastik als Honig aus ländlichen Gebieten. Um die Aufnahme zu reduzieren, sollte Honig aus ländlichen Regionen bevorzugt werden.
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