NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – GameStop, einst ein Gigant im Einzelhandel für Videospiele, steht vor einer weiteren Welle von Filialschließungen. Das Unternehmen hat angekündigt, eine erhebliche Anzahl von Standorten zu schließen und gleichzeitig in Kryptowährungen zu investieren.

GameStop, bekannt für seine Rolle im Einzelhandel für Videospiele, hat in den letzten Jahren mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen. Das Unternehmen hat bereits etwa ein Viertel seiner Filialen weltweit geschlossen und plant nun, noch mehr Standorte zu schließen. Diese Entscheidung kommt inmitten eines sich wandelnden Marktes, in dem immer mehr Kunden ihre Spiele online kaufen oder streamen.

In einem kürzlich veröffentlichten Bericht gab GameStop bekannt, dass es plant, eine „signifikante Anzahl“ weiterer Filialen in den kommenden Monaten zu schließen. Der genaue Umfang dieser Schließungen ist noch nicht bekannt, aber die meisten bisherigen Schließungen fanden in den USA statt, wo 590 Standorte geschlossen wurden. Auch in Europa, Kanada und Australien wurden zahlreiche Filialen geschlossen.

Die Entscheidung, Filialen zu schließen, ist Teil einer größeren Strategie, sich von traditionellen Einzelhandelsmodellen zu lösen. GameStop hat angekündigt, einen Teil seiner finanziellen Ressourcen in Bitcoin zu investieren. Diese Entscheidung wird als Versuch gesehen, sich gegen die Relevanzverluste im Einzelhandel zu wappnen und neue Einnahmequellen zu erschließen.

Neil Saunders, ein Analyst bei GlobalData Retail, kommentierte, dass der Schritt in Richtung Bitcoin eine defensive Maßnahme sei, um der Irrelevanz zu entgehen. Er sieht darin eine ungewöhnliche Strategie, die darauf hindeutet, dass GameStop sich mehr als ein Investmentvehikel für Kryptowährungen positionieren möchte, anstatt sich auf den Einzelhandel zu konzentrieren.

Die Ankündigung, in Bitcoin zu investieren, hat jedoch kurzfristig positive Auswirkungen auf die Aktien des Unternehmens gehabt. Die Aktien von GameStop stiegen um 16 % im vorbörslichen Handel, was zeigt, dass Investoren auf die neue Strategie des Unternehmens reagieren.

GameStop ist nicht das einzige Unternehmen, das mit den Herausforderungen des Einzelhandels zu kämpfen hat. Andere bekannte Einzelhändler wie Joann, Forever 21, Kohl’s und Macy’s haben ebenfalls Filialen geschlossen oder sind ganz vom Markt verschwunden. Die Gründe für diesen Rückgang sind vielfältig und umfassen unter anderem den Druck durch Inflation, private Investoren und die Unfähigkeit, sich schnell an veränderte Einkaufsgewohnheiten anzupassen.

Die Entscheidung von GameStop, in Bitcoin zu investieren, könnte als ein Versuch gesehen werden, sich in einem sich schnell verändernden Markt neu zu positionieren. Ob diese Strategie langfristig erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten, aber sie zeigt, dass das Unternehmen bereit ist, unkonventionelle Wege zu gehen, um seine Relevanz zu bewahren.


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GameStop setzt auf Bitcoin als Strategie gegen den Niedergang
GameStop setzt auf Bitcoin als Strategie gegen den Niedergang (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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