HAMBURG / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Eine internationale Studie hat gezeigt, dass fünf klassische Risikofaktoren das Leben um mehr als zehn Jahre verkürzen können. Diese Erkenntnisse stammen aus einer Untersuchung, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.
Eine aktuelle Studie unter der Leitung deutscher Forscher hat aufgedeckt, dass Menschen, die im Alter von 50 Jahren fünf klassische Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen aufweisen, ihr Leben im Durchschnitt um mehr als zehn Jahre verkürzen. Diese Risikofaktoren umfassen Hypertonie, hohes Cholesterin, Übergewicht, Diabetes und Rauchen. Die Ergebnisse wurden im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht und unterstreichen die Bedeutung eines gesunden Lebensstils.
Die Studienautoren, darunter Christina Magnussen, stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, betonen, dass ein Lebensstilwandel und die Behandlung dieser Risikofaktoren auch im mittleren Alter noch lohnenswert sind. Besonders die Senkung des Blutdrucks und der Verzicht auf das Rauchen können erhebliche positive Effekte auf die Lebenserwartung haben.
Die Forschungsergebnisse basieren auf einer umfassenden Analyse von Daten, die weltweit gesammelt wurden. Die Forscher untersuchten die Auswirkungen der genannten Risikofaktoren auf die Lebenserwartung und fanden heraus, dass diese Faktoren in Kombination das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich erhöhen. Dies führt zu einer signifikanten Verkürzung der Lebensspanne.
Ein gesunder Lebensstil, der eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und den Verzicht auf schädliche Gewohnheiten wie Rauchen umfasst, kann das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen deutlich senken. Die Studie legt nahe, dass selbst im Alter von 50 Jahren Veränderungen im Lebensstil einen großen Unterschied machen können.
Die Ergebnisse der Studie sind ein Weckruf für viele Menschen, die möglicherweise die Auswirkungen ihrer Lebensweise auf ihre Gesundheit unterschätzen. Die Forscher hoffen, dass diese Erkenntnisse dazu beitragen werden, das Bewusstsein für die Bedeutung eines gesunden Lebensstils zu schärfen und Menschen zu motivieren, proaktive Schritte zur Verbesserung ihrer Gesundheit zu unternehmen.
In der medizinischen Gemeinschaft wird die Studie als bedeutender Beitrag zur Präventivmedizin angesehen. Sie bietet wertvolle Einblicke in die langfristigen Auswirkungen von Risikofaktoren auf die Gesundheit und unterstreicht die Notwendigkeit, diese Faktoren frühzeitig zu adressieren.
Zusammenfassend zeigt die Studie, dass es nie zu spät ist, positive Veränderungen im Lebensstil vorzunehmen. Die Reduzierung von Risikofaktoren kann nicht nur die Lebensqualität verbessern, sondern auch die Lebenserwartung erheblich verlängern.
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