PARIS / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Frankreich drängt auf eine neue europäische Initiative zur Steigerung der Munitionsproduktion, einschließlich komplexer Munition wie Raketen, und plant, dies bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister in Warschau voranzutreiben.

Frankreich hat eine neue europäische Initiative zur Erhöhung der Munitionsproduktion vorgeschlagen, die auch komplexe Munition wie Raketen umfassen soll. Der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu plant, diese Initiative bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister in Warschau voranzutreiben. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen zur Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie zu ergreifen und die Abhängigkeit von externen Lieferanten zu verringern.

Zusätzlich wird Lecornu die Europäische Kommission auffordern, die Bereitstellung und das Budget für die IRIS²-Satellitenkonstellation zu beschleunigen. Diese Konstellation ist ein wichtiger Bestandteil der europäischen strategischen Autonomie und soll die Unabhängigkeit Europas im Bereich der Satellitenkommunikation stärken. Derzeit ist die volle Betriebsbereitschaft für die frühen 2030er Jahre geplant, was eine Verzögerung im Vergleich zum ursprünglichen Zeitplan darstellt.

Die Verteidigungsminister der EU treffen sich am 2. und 3. April, um ein Weißbuch zur Zukunft der europäischen Verteidigung zu diskutieren. Dabei geht es um die Entwicklung und Finanzierung von Verteidigungsfähigkeiten innerhalb der 27 Mitgliedsstaaten sowie um die militärische Unterstützung der Ukraine. Lecornu betonte, dass es an der Zeit sei, von großen Reden zu konkreten Maßnahmen überzugehen, um die europäische Verteidigungsindustrie zu stärken.

Die EU hat bereits durch das Act in Support of Ammunition Production (ASAP) Programm 500 Millionen Euro bereitgestellt, um die Munitionsproduktion zu steigern. Dieses Programm hat sich als erfolgreich erwiesen, und nun wird eine neue Ausgabe gefordert, die sowohl einfache als auch komplexe Munition abdeckt. Eine solche Unterstützung könnte es beispielsweise dem Raketenhersteller MBDA ermöglichen, die Produktion in europäischen Ländern zu lizenzieren.

Frankreich hat die Unterstützung anderer EU-Mitglieder, um die Kommission zur Beschleunigung des IRIS²-Plans aufzufordern. Der französische Minister betonte, dass es sowohl um finanzielle Mittel als auch um die Vereinfachung der Organisation und der Governance von IRIS² gehe. Die Alternative zu diesem Projekt wäre die Nutzung von Starlink, dem Satellitennetzwerk von Elon Musks SpaceX.

In einem weiteren Schritt hat Dänemark den Kauf französischer Mistral-Kurzstrecken-Luftabwehrraketen formalisiert. Der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen äußerte die Hoffnung, dass in den kommenden Monaten weitere Beschaffungen in Frankreich angekündigt werden können. Dänemark plant, sein Luftverteidigungssystem nach der Ausmusterung der Hawk-Raketensysteme im Jahr 2005 wieder aufzubauen.

Der dänische Minister äußerte sich auch zur amerikanischen Militärpräsenz in Grönland, einem autonomen Gebiet Dänemarks. Die USA betreiben dort die Pituffik Space Base, und es besteht eine langjährige Vereinbarung über die amerikanische Präsenz in der Region. Dänemark ist bereit, über eine mögliche Erweiterung dieser Präsenz zu diskutieren.


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Frankreich fordert neue EU-Initiative zur Munitionsproduktion
Frankreich fordert neue EU-Initiative zur Munitionsproduktion (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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