WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die plötzliche Entscheidung der US-Regierung, die Finanzierung von Long COVID-Forschungsprojekten einzustellen, hat in der wissenschaftlichen Gemeinschaft für Aufsehen gesorgt. Diese abrupten Kürzungen betreffen insbesondere das RECOVER-Programm der National Institutes of Health (NIH), das als größte staatliche Initiative zur Erforschung von Long COVID gilt.

Die Entscheidung, die Finanzierung von Long COVID-Forschungsprojekten abrupt zu beenden, hat in der wissenschaftlichen Gemeinschaft für erhebliche Unruhe gesorgt. Besonders betroffen ist das RECOVER-Programm der National Institutes of Health (NIH), das als größte staatliche Initiative zur Erforschung von Long COVID gilt. Diese Maßnahme wurde von der Trump-Administration getroffen, die sich auf die Beendigung der COVID-19-Pandemie beruft und die Mittel für andere Gesundheitsprojekte umleiten möchte.

Die Forscher, die an diesen Projekten beteiligt sind, stehen nun vor der Herausforderung, ihre fast abgeschlossenen Studien ohne die notwendigen Mittel zu beenden. Megan Fitzgerald, eine Forscherin und Aktivistin, die selbst von Long COVID betroffen ist, betont, dass viele der Studien kurz vor dem Abschluss standen. Die Daten waren bereits gesammelt, es fehlte nur noch die Analyse und Veröffentlichung der Ergebnisse.

David Warburton, ein Kinderarzt an der University of Southern California, war an zwei wichtigen Studien beteiligt, die nun gestoppt wurden. Diese Studien sollten genetische Besonderheiten bei Long COVID-Patienten untersuchen und die Ursachen von kognitiven Beeinträchtigungen wie Gehirnnebel erforschen. Die plötzliche Einstellung der Finanzierung bedeutet, dass diese wichtigen Fragen unbeantwortet bleiben könnten.

Die Entscheidung, die Finanzierung zu stoppen, wird von vielen als kurzsichtig betrachtet. Die Pathobiologie-Studien, die nun gefährdet sind, sind entscheidend für das Verständnis der Mechanismen von Long COVID. Ohne diese Erkenntnisse wird es schwierig sein, diagnostische Tests oder wirksame Behandlungen zu entwickeln.

Die US-Regierung argumentiert, dass die Pandemie vorbei sei und die Mittel besser für andere Gesundheitsprojekte eingesetzt werden sollten. Doch diese Sichtweise ignoriert die Tatsache, dass Long COVID eine chronische Erkrankung ist, die Millionen von Menschen weltweit betrifft. Experten warnen, dass die Einstellung der Forschung die Entwicklung von Behandlungen erheblich verzögern könnte.

Die Auswirkungen dieser Entscheidung sind weitreichend. Neben den NIH-Projekten sind auch andere Programme gefährdet, darunter die Antiviral Drug Discovery Centers, die sich mit der Entwicklung neuer antiviraler Medikamente befassen. Diese Zentren stehen nun vor einer ungewissen Zukunft, da auch ihre Finanzierung in Frage gestellt wird.

Die Entscheidung, die Forschung zu Long COVID zu stoppen, könnte langfristige Folgen für die Gesundheitspolitik haben. Experten betonen, dass die Erforschung chronischer Krankheiten wie Long COVID im Einklang mit der Gesundheitsstrategie der Regierung stehen sollte, da sie einen erheblichen Einfluss auf die öffentliche Gesundheit haben.

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Forschung zu Long COVID: Ein abruptes Ende der Finanzierung
Forschung zu Long COVID: Ein abruptes Ende der Finanzierung (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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