SAN DIEGO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Entscheidung der Trump-Administration, Fördermittel für Forschungsprojekte in San Diego zu kürzen, hat weitreichende Konsequenzen für die wissenschaftliche Gemeinschaft vor Ort. Betroffen sind unter anderem Studien zur HIV-Prävention und zur Gewalt gegen schwangere Frauen.

Die jüngsten Kürzungen der Trump-Administration bei der Forschungsförderung in San Diego haben erhebliche Auswirkungen auf die wissenschaftliche Gemeinschaft. Besonders betroffen sind Projekte, die sich mit der HIV-Prävention und der Untersuchung von Gewalt gegen schwangere Frauen befassen. Wissenschaftler warnen, dass diese Maßnahmen nicht nur aktuelle Projekte beenden, sondern auch die zukünftige Generation von Wissenschaftlern gefährden könnten. Die Kürzungen betreffen insbesondere Programme, die sich mit Diversität und Gleichstellung befassen, was die Vielfalt in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weiter einschränken könnte.

Ein prominentes Beispiel ist Dr. Davey Smith von der UC San Diego, dessen Arbeit an 16 klinischen Studien zu HIV/AIDS, darunter auch die Entwicklung eines Impfstoffs, durch die Kürzungen stark beeinträchtigt wurde. Diese Projekte, die jährlich etwa 2,5 Millionen US-Dollar an NIH-Fördermitteln erhalten, sind nun in Gefahr. Auch andere Projekte an lokalen Universitäten, die sich mit Themen wie Testosterontherapie für Transgender-Männer oder der Stigmatisierung von sexuellen Minderheiten befassen, wurden eingestellt.

Die Entscheidung, diese Förderungen zu kürzen, basiert laut NIH auf der Annahme, dass solche Projekte nicht den Prioritäten der Behörde entsprechen. Kritiker argumentieren jedoch, dass diese Entscheidungen auf einer politischen Agenda basieren und nicht auf wissenschaftlichen Kriterien. Dies könnte dazu führen, dass wichtige Gesundheitsprobleme, die bestimmte Gemeinschaften betreffen, nicht ausreichend erforscht werden.

Ein weiteres Beispiel ist das Adolescent Medicine Trials Network for HIV Interventions, das sich auf HIV bei jungen Menschen konzentriert. Diese Forschung, die seit 2001 läuft, wurde ebenfalls eingestellt. Forscher wie Keith Horvath und Susan Little, die an einem Projekt zur Förderung der PrEP-Nutzung arbeiteten, sehen ihre Arbeit gefährdet. Die Kürzung der Mittel bedeutet nicht nur das Ende ihrer Forschung, sondern auch einen Rückschlag für die Teilnehmer ihrer Studien.

Die Auswirkungen dieser Kürzungen sind weitreichend. Sie betreffen nicht nur die aktuelle Forschung, sondern auch die Ausbildung und Karrierechancen zukünftiger Wissenschaftler. Programme wie D-SPAN, die sich auf die Förderung von Wissenschaftlern aus unterrepräsentierten Gruppen konzentrieren, stehen ebenfalls auf der Kippe. Dies könnte langfristig zu einem Mangel an Vielfalt in der wissenschaftlichen Gemeinschaft führen und die Forschung in Bereichen, die für diese Gemeinschaften von Bedeutung sind, behindern.

Die Kürzungen haben auch Auswirkungen auf die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern. Programme wie STARTneuro, die darauf abzielen, Studenten aus unterrepräsentierten Gruppen in die Neurowissenschaften einzuführen, stehen vor einer ungewissen Zukunft. Dies könnte zu einem Rückgang der Anzahl der ausgebildeten Wissenschaftler führen und die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Bereich der Wissenschaft und Technologie beeinträchtigen.

Insgesamt zeigen die Kürzungen der Trump-Administration, wie politische Entscheidungen die wissenschaftliche Forschung und die Vielfalt in der Wissenschaft beeinflussen können. Die betroffenen Wissenschaftler hoffen, dass sich die Situation in Zukunft ändern wird und suchen nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten, um ihre wichtige Arbeit fortzusetzen.


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Forschung in San Diego: Kürzungen bedrohen HIV-Studien und Diversitätsprogramme
Forschung in San Diego: Kürzungen bedrohen HIV-Studien und Diversitätsprogramme (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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