HELSINKI / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Finnland hat angekündigt, sich aus dem Ottawa-Abkommen zurückzuziehen, das den Einsatz von Anti-Personen-Minen verbietet. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit wachsender Spannungen mit Russland, mit dem Finnland die längste Grenze innerhalb der NATO teilt.
Finnland hat beschlossen, sich aus dem Ottawa-Abkommen zurückzuziehen, das den Einsatz von Anti-Personen-Minen verbietet. Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Sicherheitslage in Europa zunehmend angespannt ist, insbesondere aufgrund der anhaltenden Konflikte in der Ukraine. Präsident Alexander Stubb erklärte, dass die Entscheidung auf einer gründlichen Bewertung durch die zuständigen Ministerien und die Verteidigungskräfte basiert.
Das Ottawa-Abkommen, das vor fast drei Jahrzehnten formalisiert wurde, hat 133 Unterzeichner und 165 Parteien. Länder wie Russland, Belarus, die USA und China haben es jedoch nie ratifiziert. Die Entscheidung Finnlands, sich zurückzuziehen, könnte als Reaktion auf die zunehmende militärische Bedrohung durch Russland gesehen werden, das Anti-Personen-Minen in der Ukraine umfangreich eingesetzt hat.
In der Ukraine hat der Einsatz von Landminen sowohl defensive Vorteile als auch langfristige Gefahren für Zivilisten aufgezeigt. Trotz der Risiken haben die Minen den ukrainischen Truppen geholfen, sich effektiv gegen russische Angriffe zu verteidigen. Diese defensive Wirksamkeit scheint auch andere europäische Länder zu interessieren, die ebenfalls über einen Austritt aus dem Abkommen nachdenken.
Der finnische Premierminister Petteri Orpo betonte, dass der Austritt aus dem Ottawa-Abkommen Finnland die Möglichkeit gibt, sich auf die veränderte Sicherheitslage vielseitiger vorzubereiten. Diese Entscheidung könnte auch im Zusammenhang mit Finnlands Verpflichtung stehen, die Verteidigungsausgaben bis 2029 auf 3 % des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen.
Die Entscheidung Finnlands könnte weitreichende Auswirkungen auf die Sicherheitsstrategie der NATO und die Beziehungen zu Russland haben. Während einige Länder den Einsatz von Landminen als notwendiges Übel in der Verteidigung betrachten, bleibt die internationale Gemeinschaft in dieser Frage gespalten. Die zukünftige Entwicklung der Sicherheitslage in Europa wird zeigen, wie sich diese Entscheidung auf die geopolitische Stabilität auswirken wird.
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