MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed sorgt für Spannungen auf den Finanzmärkten. Während Anleger auf eine Zinssenkung hoffen, warnen Experten vor den Risiken einer solchen Maßnahme angesichts der steigenden Inflation.
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Die Finanzwelt blickt gespannt auf die nächste Sitzung der US-Notenbank Fed, bei der eine mögliche Zinssenkung im Raum steht. Diese Entscheidung könnte weitreichende Folgen für die globale Wirtschaft haben, insbesondere in einer Zeit, in der die Inflation wieder an Fahrt gewinnt. Anleger weltweit erwarten nahezu einstimmig eine Lockerung der Geldpolitik, doch ehemalige Fed-Vertreter und Ökonomen warnen vor den Risiken einer solchen Maßnahme.
Richard Fisher, ehemaliger Präsident der Dallas Fed, äußerte Bedenken hinsichtlich einer Zinssenkung. Er argumentiert, dass die Inflation deutlich über dem Ziel der Fed von 2 % liegt und eine Lockerung der Geldpolitik die Gefahr birgt, die Inflation weiter anzuheizen. Diese Einschätzung wird durch aktuelle Wirtschaftsdaten gestützt, die ein robustes Wachstum und einen starken Arbeitsmarkt zeigen.
Der Verbraucherpreisindex verzeichnete im November einen Anstieg von 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr, was auf eine anhaltende Preissteigerung hindeutet. Gleichzeitig meldet der GDPNow-Tracker der Atlanta Fed ein geschätztes BIP-Wachstum von 3,3 % im vierten Quartal. Diese Indikatoren deuten darauf hin, dass die Wirtschaft trotz der Herausforderungen durch die Inflation in einer soliden Verfassung ist.
Frederic Mishkin, ein ehemaliges Mitglied des Fed-Gouverneursrats, betonte die Notwendigkeit, einen stabilen nominalen Anker zu sichern, um negative Erwartungsdynamiken zu vermeiden. Er warnte davor, dass Zinssenkungen in einem Umfeld hoher Inflation eine gefährliche Konstellation für die Wirtschaft darstellen könnten. Eine voreilige Lockerung der Geldpolitik könnte die Inflationserwartungen aus den Fugen geraten lassen und schlimmstenfalls zu Stagflation führen.
Darrell Cronk, Chief Investment Officer von Wells Fargos Vermögens- und Investmentabteilung, bezeichnete die mögliche Zinsentscheidung im Dezember als „Fehler auf lange Sicht“. Er verwies auf die Stärke der Unternehmensgewinne als Indiz für bereits lockere geldpolitische Bedingungen. Diese Einschätzung wird von vielen Marktbeobachtern geteilt, die befürchten, dass eine zu schnelle Zinssenkung die wirtschaftliche Stabilität gefährden könnte.
Insgesamt steht die Fed vor einer komplexen Entscheidung, die nicht nur die US-Wirtschaft, sondern auch die globalen Finanzmärkte beeinflussen wird. Die Balance zwischen der Bekämpfung der Inflation und der Unterstützung des Wirtschaftswachstums erfordert eine sorgfältige Abwägung der geldpolitischen Maßnahmen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Fed den richtigen Kurs einschlägt, um die wirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern.
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