SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat eine bedeutende Weiterentwicklung in der Behandlung von Parkinson genehmigt: die adaptive Tiefenhirnstimulation (aDBS). Diese innovative Technologie passt sich in Echtzeit den Symptomen der Parkinson-Krankheit an und bietet damit eine personalisierte Therapieoption für Betroffene.
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Die adaptive Tiefenhirnstimulation (aDBS) stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung von Parkinson dar. Im Gegensatz zur traditionellen kontinuierlichen Tiefenhirnstimulation (cDBS), die konstante elektrische Impulse liefert, kann aDBS die Gehirnaktivität in Echtzeit überwachen und nur dann stimulieren, wenn es notwendig ist. Diese Technologie zielt darauf ab, Symptome wie Steifheit und unwillkürliche Bewegungen zu verhindern, indem sie präzise elektrische Impulse abgibt.
Die FDA hat zwei Algorithmen für diese Technologie genehmigt, die beide auf den subthalamischen Kern abzielen. Der eine Algorithmus reagiert sofort auf Symptome, während der andere die Gehirnaktivität stabil hält. Diese Algorithmen bieten Patienten die Möglichkeit, ihre Behandlung individuell anzupassen und zwischen den Optionen zu wechseln, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Medtronic, ein führendes Unternehmen im Bereich Medizintechnik, hat das Gerät entwickelt, das diese Algorithmen ausführt. Die Technologie wurde von Simon Little, einem Neurologen der UC San Francisco, entwickelt. Little hat bereits 2013 mit der Entwicklung des schnellen Algorithmus begonnen, der nun von der FDA genehmigt wurde.
Die Möglichkeit, die Gehirnaktivität kontinuierlich zu überwachen und anzupassen, ist besonders wertvoll, da sie die Schwankungen der Symptome, die durch die Einnahme von Medikamenten verursacht werden, ausgleichen kann. Dies ermöglicht eine stabilere Kontrolle der Parkinson-Symptome und verbessert die Lebensqualität der Patienten erheblich.
In Zukunft könnte die Technologie durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz weiter verbessert werden, um auch nicht-motorische Symptome wie Depressionen und Schlafstörungen zu behandeln. Forscher arbeiten bereits an neuen Algorithmen, die auf andere Bereiche des Gehirns abzielen, um die Behandlung weiter zu personalisieren.
Die Genehmigung durch die FDA markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung von personalisierten Therapien für neurologische Erkrankungen. Die Möglichkeit, die Behandlung individuell anzupassen, könnte auch auf andere Erkrankungen wie chronische Schmerzen und Zwangsstörungen ausgeweitet werden, was die Perspektiven für Patienten weltweit erheblich verbessert.
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