MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der aktuellen geopolitischen Lage wird die militärische Stärke Europas im Vergleich zu Russland immer wieder diskutiert. Die jüngsten Aussagen von Dmitry Kiselyov, dem CEO der staatlichen russischen Mediengruppe MIA Rossiya Segodnya, werfen Fragen über die tatsächlichen Kapazitäten der europäischen Streitkräfte auf.

Die militärische Stärke Europas steht im Fokus der internationalen Diskussionen, insbesondere im Kontext der Unterstützung der Ukraine. Dmitry Kiselyov, ein prominenter russischer Medienvertreter, hat kürzlich die Fähigkeit Europas in Frage gestellt, seine militärische Hilfe für die Ukraine zu verstärken. Er behauptete, dass die britischen und französischen Armeen so klein seien, dass sie in das Wembley-Stadion passen würden. Diese Aussage ist jedoch irreführend, da die britischen Streitkräfte allein mehr als doppelt so viele Soldaten umfassen, wie das Stadion Plätze hat.

Ein genauerer Blick auf die Zahlen zeigt, dass die europäischen Länder, einschließlich des Vereinigten Königreichs, über eine kombinierte aktive Militärstärke von etwa 1,47 Millionen Soldaten verfügen, was die russische Armee mit 1,32 Millionen übertrifft. Darüber hinaus investieren europäische Nationen erheblich mehr in ihre Verteidigung als Russland. Im Jahr 2024 wurden etwa 457 Milliarden US-Dollar für die militärische Bereitschaft budgetiert, im Vergleich zu Russlands 146 Milliarden US-Dollar.

In Bezug auf die Ausrüstung verfügen fünf europäische Länder über insgesamt 367.760 fortschrittliche gepanzerte Fahrzeuge, während Russland 131.527 besitzt. Obwohl Russland mehr Panzer hat, kompensieren die EU und das Vereinigte Königreich dies durch überlegene Technologie und eine starke Verteidigungsindustrie, die in der Lage ist, die Produktion schnell zu steigern.

Auch die Seestreitkräfte Europas sind im Vorteil, mit einer kombinierten Flotte von über 2.000 Kriegsschiffen, darunter sechs Flugzeugträger. Im Vergleich dazu hat Russland 419 Schiffe und nur einen Flugzeugträger. Frankreich und das Vereinigte Königreich betreiben moderne nuklearbetriebene U-Boote und fortschrittliche Fregatten, was ihnen einen technologischen Vorteil verschafft.

Die Luftstreitkräfte Europas sind ebenfalls stark aufgestellt. Die führenden sieben Luftfahrtländer in Europa verfügen über insgesamt 4.418 Flugzeuge, was die russische Luftwaffe mit 4.292 Flugzeugen leicht übertrifft. Europäische NATO-Mitglieder tragen 28 % zu den gesamten Verteidigungsausgaben der NATO bei, was die Bedeutung Europas in der Allianz unterstreicht.

Die Investitionen in die Verteidigung steigen weiter an. Frankreich plant, von 2024 bis 2030 448 Milliarden US-Dollar für die Verteidigung auszugeben, während das Vereinigte Königreich seine jährlichen Verteidigungsausgaben bis 2027 auf 2,5 % des BIP erhöhen will. Deutschland hat einen historischen Wandel vollzogen und einen Sonderfonds von etwa 108 Milliarden US-Dollar für die militärische Modernisierung eingerichtet.

Im Gegensatz dazu sieht sich Russland mit erheblichen Ausrüstungsverlusten in der Ukraine konfrontiert und ist auf veraltete sowjetische Bestände sowie Importe aus Ländern wie Iran, China und Nordkorea angewiesen. Trotz seiner großen Armee hat Russland Schwierigkeiten, hochmoderne Waffen aufgrund von Sanktionen und industriellen Einschränkungen zu ersetzen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die europäischen Streitkräfte in mehreren Schlüsselbereichen überlegen sind. Mit 1,47 Millionen Soldaten, 367.760 gepanzerten Fahrzeugen und über 2.000 Kriegsschiffen, darunter sechs Flugzeugträger, zeigt Europa eine beeindruckende militärische Stärke. Während Frankreich, Deutschland und das Vereinigte Königreich ihre Verteidigungsausgaben erhöhen, kämpft Russland mit Verlusten, veralteten Beständen und durch Sanktionen eingeschränkter Waffenproduktion.

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Europas Militärische Stärke im Vergleich zu Russland
Europas Militärische Stärke im Vergleich zu Russland (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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