LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die europäischen Märkte stehen unter erheblichem Druck, da die Anleger die bevorstehenden Handelszölle von US-Präsident Donald Trump erwarten. Diese Zölle, die am Mittwoch in Kraft treten sollen, haben bereits zu einem deutlichen Rückgang der Aktienkurse geführt.
Die europäischen Aktienmärkte erlebten am Montag einen deutlichen Rückgang, da die globalen Investoren sich auf die bevorstehenden Handelszölle von US-Präsident Donald Trump vorbereiteten. Der regionale Stoxx 600 Index fiel bis 10:10 Uhr in London um 1,3 %, wobei die meisten Sektoren und großen Börsen im negativen Bereich lagen. Besonders betroffen war der deutsche DAX-Index, der im frühen Handel um 1,2 % nachgab.
Diese Verkaufswelle kommt im Vorfeld einer Reihe von Trump-Zöllen, die am Mittwoch in Kraft treten sollen, darunter eine 25-prozentige Abgabe auf alle Autos, die nicht in den USA hergestellt werden. Bis 10:12 Uhr in London war der europäische Stoxx Automobiles and Parts Index um 2,4 % gesunken. Volkswagen verlor 3,2 %, während Mercedes-Benz um 2,7 % und Renault um 3,5 % nachgaben.
Der Präsident wird voraussichtlich auch seinen Plan für reziproke Zölle ankündigen. Die Trump-Administration hat den 2. April, den Tag, an dem die Zölle in Kraft treten und weitere sektorale Abgaben erwartet werden, als „Befreiungstag“ bezeichnet. Die globalen Märkte und die größten Handelspartner der USA sind durch den aufkeimenden globalen Handelskrieg erschüttert, aber Trump zeigt sich unbeeindruckt.
In einem Interview mit NBC News am Samstag sagte Trump, dass es ihm „egal“ sei, wenn ausländische Autohersteller aufgrund seiner Autozölle ihre Preise erhöhen. Die US-Aktien-Futures fielen am Sonntagabend. Es gibt am Montag keine bedeutenden Gewinnmeldungen in Europa; zu den Datenveröffentlichungen gehören die Inflationszahlen aus Italien und Deutschland.
Die Auswirkungen dieser Zölle auf die europäische Automobilindustrie könnten erheblich sein. Experten warnen, dass die zusätzlichen Kosten durch die Zölle die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller auf dem US-Markt beeinträchtigen könnten. Dies könnte zu einem Rückgang der Exporte und einem Verlust von Arbeitsplätzen in der Branche führen.
Die Unsicherheit über die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Europa hat bereits zu einer erhöhten Volatilität an den Märkten geführt. Analysten betonen, dass die langfristigen Auswirkungen dieser Zölle von den Reaktionen der betroffenen Länder und der Fähigkeit der Unternehmen abhängen, sich an die neuen Handelsbedingungen anzupassen.
Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Europa entwickeln werden. Die kommenden Wochen könnten entscheidend sein, um zu sehen, ob es zu einer Deeskalation der Spannungen kommt oder ob sich der Handelskonflikt weiter verschärft.
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