WIEN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die österreichische Datenschutzorganisation None of Your Business (noyb) hat Beschwerden gegen Unternehmen wie TikTok, AliExpress, SHEIN, Temu, WeChat und Xiaomi eingereicht. Diese werden beschuldigt, gegen die Datenschutzbestimmungen der Europäischen Union zu verstoßen, indem sie Nutzerdaten unrechtmäßig nach China übertragen.
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Die österreichische Datenschutzorganisation None of Your Business (noyb) hat rechtliche Schritte gegen mehrere große Unternehmen eingeleitet, darunter TikTok, AliExpress, SHEIN, Temu, WeChat und Xiaomi. Der Vorwurf: Diese Unternehmen sollen gegen die Datenschutzbestimmungen der Europäischen Union verstoßen, indem sie Nutzerdaten unrechtmäßig nach China übertragen. Noyb fordert eine sofortige Aussetzung dieser Datenübertragungen, da die Unternehmen nicht garantieren können, dass die Daten vor dem Zugriff durch die chinesische Regierung geschützt sind.
Die Beschwerden wurden in mehreren europäischen Ländern, darunter Österreich, Belgien, Griechenland, Italien und den Niederlanden, eingereicht. Kleanthi Sardeli, Datenschutzanwältin bei noyb, betont, dass China als autoritärer Überwachungsstaat nicht das gleiche Datenschutzniveau wie die EU bietet. Die Übertragung persönlicher Daten europäischer Bürger sei daher eindeutig rechtswidrig und müsse sofort beendet werden.
Noyb hebt hervor, dass die betroffenen Unternehmen keine andere Wahl haben, als den Anfragen chinesischer Behörden nach Datenzugriff nachzukommen. Zudem fehle es in China an einer unabhängigen Datenschutzbehörde, die Bedenken hinsichtlich der staatlichen Überwachung äußern könnte. Keines der Unternehmen habe auf die Zugriffsanfragen von noyb gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) geantwortet, um Klarheit über die Art der Datenübertragungen zu schaffen.
In den Datenschutzrichtlinien von AliExpress, SHEIN, TikTok und Xiaomi wird die Datenübertragung nach China erwähnt. Temu und WeChat sprechen von Übertragungen in Drittländer, was laut noyb aufgrund der Unternehmensstruktur wahrscheinlich auch China umfasst. Diese Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem TikTok, das zu ByteDance gehört, plant, seine App in den USA ab dem 19. Januar 2025 aufgrund eines geplanten Bundesverbots einzustellen.
Parallel dazu hat die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) Maßnahmen gegen General Motors und GoDaddy ergriffen. General Motors wurde verboten, Daten, die es von Fahrern sammelt, an Verbraucherberichterstattungsagenturen weiterzugeben, nachdem bekannt wurde, dass solche Daten ohne ausdrückliche Zustimmung der Fahrer geteilt wurden. GoDaddy wurde angewiesen, ein umfassendes Informationssicherheitsprogramm zu implementieren, um seine unzureichenden Sicherheitspraktiken zu überarbeiten, die zu mehreren Datenverletzungen führten.
Diese Entwicklungen unterstreichen die wachsende Bedeutung von Datenschutz und Datensicherheit in einer zunehmend vernetzten Welt. Unternehmen stehen unter wachsendem Druck, die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen sicherzustellen und das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen. Die Maßnahmen von noyb und der FTC zeigen, dass Datenschutzverletzungen nicht ohne Konsequenzen bleiben und dass Regulierungsbehörden weltweit zunehmend aktiv werden, um die Rechte der Verbraucher zu schützen.
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