BRÜSSEL / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die europäischen Aktienmärkte stehen unter erheblichem Druck, ausgelöst durch die jüngsten Zolldrohungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Diese Entwicklungen haben zu einer erhöhten Unsicherheit unter den Investoren geführt, die nun verstärkt in sichere Anlagen wie Gold investieren.
Die europäischen Aktienmärkte erlebten zu Beginn der Woche erhebliche Verluste, die durch die Ankündigung neuer Importzölle durch Donald Trump ausgelöst wurden. Diese Zölle zielen auf verschiedene Branchen ab und haben die Nervosität unter den Anlegern deutlich erhöht. Der EuroStoxx 50, der als wichtiges Barometer der Eurozone gilt, fiel um 1,56 Prozent auf 5.248,39 Punkte, den niedrigsten Stand seit Februar.
Besonders betroffen sind Branchen, die stark von konjunkturellen Schwankungen abhängen, wie der Automobilbau, die Rohstoffindustrie und der Bausektor. Diese Sektoren reagierten empfindlich auf die Unsicherheiten im internationalen Handel. Im Gegensatz dazu blieben defensive Sektoren wie Immobilien, Versorger und Telekommunikation relativ stabil.
Auch die Märkte in der Schweiz und Großbritannien folgten diesem negativen Trend. Der Schweizer SMI verlor 1,89 Prozent und fiel auf 12.598,12 Punkte, während der britische FTSE 100 um 0,88 Prozent auf 8.582,81 Punkte nachgab. Diese Entwicklungen spiegeln die weitreichenden Auswirkungen der US-amerikanischen Zollpolitik wider.
Analysten hatten bis zuletzt gehofft, dass Trump im Handelskonflikt einlenken würde. Doch die Aussicht auf einen eskalierenden Handelskrieg mit potenziell weitreichenden wirtschaftlichen Folgen wurde im Weißen Haus scheinbar ignoriert. Diese Unsicherheiten führten dazu, dass Investoren vermehrt auf Gold als sicheren Hafen setzen, das seinen Höhenflug fortsetzte und erstmals mit über 3.100 US-Dollar pro Feinunze bewertet wurde.
Zusätzlich zur Zollpolitik der USA trägt auch die angespannte geopolitische Lage zur Nervosität bei den Anlegern bei. Im Nahen Osten haben sich die militärischen Spannungen zwischen Israel und dem Gazastreifen verschärft, was die Unsicherheit auf den Märkten weiter verstärkt.
In London erlebten Anleger einen weiteren Rückschlag, als die Aktien von AB Foods um 1,6 Prozent fielen. Der Rücktritt von Paul Marchant, dem Leiter der Textiltochter Primark, wurde als Grund für den Kursrückgang genannt. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Herausforderungen, denen sich die europäischen Märkte derzeit gegenübersehen.
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