FRANKFURT / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen an den europäischen Aktienmärkten zeigen eine deutliche Abkühlung der zuvor herrschenden Euphorie. Während die Verkaufswelle ausbleibt, ist die Kauflaune merklich gesunken. Besonders betroffen sind US-Aktien, die bereits seit längerer Zeit unter Druck stehen.
Die europäische Aktienlandschaft erlebt derzeit eine Phase der Zurückhaltung. Trotz der jüngsten Kursrückgänge ist von einem Ausverkauf keine Rede. Händler wie Leo Puschmann von Lang & Schwarz berichten von einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Käufen und Verkäufen. Frank Wöllnitz von der ICF Bank beschreibt die Situation als abwartend, da Investoren auf weitere Entwicklungen spekulieren.
Der DAX, das Flaggschiff der deutschen Börse, fiel kürzlich unter die Marke von 22.000 Punkten, erholte sich jedoch schnell wieder auf 22.510 Punkte. Dennoch bleibt das Allzeithoch von 23.476 Punkten in weiter Ferne. Belastend wirken sich die angekündigten US-Zölle auf Autos aus, die den Markt zusätzlich unter Druck setzen.
Ein besonderes Interesse zeigt sich an alternativen Gewichtungen innerhalb der ETFs. Der L&G Gerd Kommer Multifactor Equity ETF, der eine andere Gewichtung als der MSCI World vornimmt, erfreut sich großer Beliebtheit. Dieser ETF investiert in Large, Mid und Small Caps aus Industrie- und Schwellenländern und vermeidet die starke Konzentration auf die USA, indem er zur Hälfte nach Marktkapitalisierung und Länder-BIP gewichtet.
Während europäische Aktien seit Jahresbeginn Gewinne verzeichnen, haben US-Aktien an Wert verloren. Besonders stark performen ETFs, die polnische, griechische, spanische, österreichische und italienische Aktien abbilden. Im Gegensatz dazu verzeichnen ETFs aus Thailand, Indonesien, Taiwan, der Türkei und Malaysia Verluste.
Im Bereich der Branchen-ETFs setzen sich die Verkäufe von Tech-Titeln fort, während Rüstungs-ETFs an Beliebtheit gewinnen. Der WisdomTree Europe Defence ETF, der europäische Rüstungsunternehmen abbildet, ist besonders gefragt. Auch der VanEck Defense ETF erfreut sich großer Nachfrage.
Geldmarkt-ETFs, die lange Zeit beliebt waren, werden zunehmend verkauft, da Investoren Liquidität für den Einstieg in den Aktienmarkt schaffen wollen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Gold-ETCs, da der Goldpreis neue Höchststände erreicht. Der iShares Physical Gold ETF und der WisdomTree Silver 3x Daily Leveraged ETF sind besonders gefragt.
Der Goldpreis hat kürzlich die Marke von 3.138 US-Dollar erreicht, was einem Anstieg von 20 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Im Gegensatz dazu hat der Bitcoin an Wert verloren und notiert derzeit bei etwa 84.000 US-Dollar, was einem Rückgang von 10 Prozent seit Jahresbeginn entspricht.
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