FRANKFURT / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Euro steht zu Beginn der Woche unter Druck, da uneinheitliche Inflationsdaten aus Deutschland und Italien die Unsicherheit über die zukünftige Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) erhöhen. Während die Inflationsrate in Deutschland leicht gesunken ist, verzeichnete Italien einen Anstieg, was die Erwartungen der Analysten beeinflusst.
Der Euro hat zu Wochenbeginn einen leichten Rückgang verzeichnet und notiert derzeit bei 1,0801 US-Dollar. Diese Entwicklung kommt, obwohl die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Referenzkurs für den Euro auf 1,0815 US-Dollar festgelegt hat, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum vergangenen Freitag darstellt. Der Dollar hingegen ist leicht auf 0,9246 Euro gefallen.
In Deutschland sank die Inflationsrate im März leicht, während der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) einen Anstieg um 2,3 Prozent im Jahresvergleich zeigte. Analysten hatten einen stärkeren Rückgang erwartet. In Italien hingegen stieg die Inflationsrate, was die Unsicherheit über die zukünftige Zinspolitik der EZB verstärkt. Diese gemischten Signale aus den beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone werfen Fragen über die zukünftige Richtung der Geldpolitik auf.
Ralf Umlauf von der Helaba kommentierte, dass die EZB durch die aktuellen Daten in ihrer Strategie der vorsichtigen Zinspolitik bestärkt wird. Dennoch bleiben die zukünftigen Entscheidungen über mögliche Lockerungen der Zinspolitik ungewiss, insbesondere angesichts des steigenden Preisdrucks in Italien und der Unsicherheiten durch die US-Zollpolitik. Weitere Zinssenkungen könnten den Euro zusätzlich belasten.
Präsident Donald Trumps drohende Zölle, deren Details am Mittwoch bekannt gegeben werden sollen, beeinflussen weiterhin die Devisenmärkte. Trumps Ankündigungen haben bereits für Abwärtsbewegungen an den asiatischen und europäischen Aktienmärkten gesorgt, ohne jedoch signifikante Auswirkungen auf den Eurokurs zu zeigen.
Die EZB setzte die Referenzkurse für den Euro zudem auf 0,83536 britische Pfund, 161,60 japanische Yen und 0,9531 Schweizer Franken fest. Am Londoner Goldmarkt verteuerte sich die Feinunze Gold auf 3.119 Dollar, was einem Anstieg von etwa 34 Dollar im Vergleich zum Vortag entspricht.
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