NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Euro hat sich am Freitag im US-Handel stabil über der Marke von 1,08 US-Dollar gehalten, trotz der anhaltenden Inflationssorgen, die die Stimmung der US-Verbraucher trüben.
Der Euro konnte sich am Freitag im US-Handel über der Marke von 1,08 US-Dollar behaupten, was auf eine gewisse Stabilität der Gemeinschaftswährung hinweist. Rund eine Stunde vor Börsenschluss an der Wall Street wurde der Euro mit 1,0826 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0797 Dollar festgelegt, was eine leichte Erhöhung gegenüber dem Vortag darstellt.
Die Stabilität des Euro kommt trotz der trüben Stimmung unter US-Verbrauchern, die durch wachsende Inflationssorgen belastet wird. Eine zweite Schätzung des Konsumklimaindex der Universität Michigan zeigte, dass die Verbrauchererwartungen auf den tiefsten Stand seit November 2022 gefallen sind. Besonders die Erwartungen hinsichtlich persönlicher Finanzen, Geschäftslage, Arbeitslosigkeit und Inflation haben sich verschlechtert.
Die Inflationserwartungen der Verbraucher stiegen ebenfalls stärker als erwartet. Die von der US-Notenbank Fed stark beachtete Kernrate der persönlichen Konsumausgaben erhöhte sich von 2,7 Prozent im Januar auf 2,8 Prozent im Februar. Experten hatten für den vergangenen Monat einen Wert von 2,7 Prozent prognostiziert. Der sogenannte PCE-Kerndeflator, der die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel herausrechnet, ist eine wichtige Kennzahl zur Preisentwicklung.
In der Eurozone hingegen wurden Inflationsdaten veröffentlicht, die den Euro nur vorübergehend belasteten. In Frankreich und Spanien fiel die Inflationsrate im März niedriger als erwartet aus. In Frankreich stagnierte sie bei 0,9 Prozent, während sie in Spanien deutlich von 2,9 auf 2,2 Prozent zurückging. Diese Entwicklung könnte der EZB mehr Spielraum für weitere geldpolitische Maßnahmen geben.
Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von 2,0 Prozent für die gesamte Eurozone an. Die aktuellen Daten aus Frankreich und Spanien könnten darauf hindeuten, dass die Inflation im Euroraum insgesamt schwächer ausfällt, was der EZB mehr Flexibilität bei der Festlegung ihrer Zinspolitik verschaffen könnte. Die vollständigen Daten für den Euroraum werden am kommenden Dienstag erwartet.
Insgesamt zeigt sich, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowohl in den USA als auch in der Eurozone von Unsicherheiten geprägt sind. Während die US-Verbraucher mit steigenden Inflationserwartungen konfrontiert sind, könnte die schwächere Inflation in der Eurozone der EZB mehr Spielraum für geldpolitische Anpassungen bieten. Diese Entwicklungen werden von Marktteilnehmern genau beobachtet, da sie Auswirkungen auf die zukünftige Geldpolitik und die Stabilität der Währungen haben könnten.
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