BRÜSSEL / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Textilkonsum in der Europäischen Union hat 2022 einen neuen Höchststand erreicht, was erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. Die Europäische Umweltagentur (EEA) hat in ihrem jüngsten Bericht alarmierende Zahlen veröffentlicht, die die Dringlichkeit einer nachhaltigen Umstellung im Textilsektor unterstreichen.
Der Textilkonsum in der Europäischen Union hat im Jahr 2022 einen neuen Rekord erreicht. Durchschnittlich konsumierten die EU-Bürger 19 Kilogramm Textilien pro Kopf, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 17 Kilogramm im Jahr 2019 darstellt. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt, da sie zu einem Anstieg des Textilmülls und einer Belastung der natürlichen Ressourcen führt.
Die Europäische Umweltagentur (EEA) hat in ihrem jüngsten Bericht auf die ökologischen Folgen des steigenden Textilkonsums hingewiesen. Der hohe Verbrauch von Materialien, Wasser und Flächen sowie die Emissionen und der Einsatz von Chemikalien belasten die Umwelt erheblich. Besonders problematisch ist das Mikroplastik, das in Gewässern für erhebliche Störungen sorgt.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, fordert die EEA eine kollektive Verantwortung von Politik, Industrie und Verbrauchern. Ziel ist es, die Fast Fashion zu bremsen und langlebigere, nachhaltigere Textilien zu fördern. Eine Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft könnte nicht nur das Klima schonen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit Europas steigern.
Besonders alarmierend ist das Aufkommen von Textilmüll. Im Jahr 2022 wurden in der EU 6,94 Millionen Tonnen Textilmüll produziert, was 16 Kilogramm Abfall pro Person entspricht. Eine große Sorge der EEA ist, dass 85 Prozent dieser Abfälle unsortiert im Hausmüll landen. Eine neue EU-Richtlinie, die ab Januar 2025 in Kraft tritt, soll hier Abhilfe schaffen, indem sie die getrennte Sammlung von Textilien vorschreibt, um die Recyclingquote zu erhöhen.
Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Ansatzes zur Förderung der ökologischen Verantwortung im Textilsektor. Die EEA betont, dass eine genaue Analyse der Verbrauchszahlen je Land notwendig ist, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können. Trotz Unsicherheiten in der Datenerhebung zeigt der Bericht, dass dringender Handlungsbedarf besteht.
Die Umstellung auf nachhaltige Textilien bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch wirtschaftliche Chancen. Durch die Förderung von Recycling und die Entwicklung neuer Technologien können Arbeitsplätze geschaffen und die Innovationskraft der europäischen Textilindustrie gestärkt werden.
Insgesamt zeigt der Bericht der EEA, dass der Textilkonsum in der EU auf einem kritischen Niveau angelangt ist. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um die Weichen für eine nachhaltigere Zukunft zu stellen. Die Zusammenarbeit aller Akteure ist unerlässlich, um die Herausforderungen zu meistern und die Umweltbelastung zu reduzieren.
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