BRÜSSEL / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Europäische Union hat einen umfassenden Plan vorgestellt, um ihre Reaktionsfähigkeit auf großangelegte Cyberangriffe zu stärken. Diese Initiative zielt darauf ab, die bestehende Infrastruktur für das Krisenmanagement zu modernisieren und die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Akteuren zu verbessern.
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Die Europäische Kommission hat einen neuen Plan zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit auf großangelegte Cyberangriffe vorgestellt. Dieser Plan soll die bestehende Infrastruktur für das Krisenmanagement modernisieren und die Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Akteuren, einschließlich der NATO, stärken. Ziel ist es, Cybervorfälle besser vorherzusehen und abzuschwächen, um die wirtschaftliche Stabilität und die öffentliche Sicherheit in der EU zu gewährleisten.
Ein zentraler Aspekt des Plans ist die Sicherung kritischer digitaler Infrastrukturen. Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, wie Betreiber von Unterseekabeln, müssen Maßnahmen ergreifen, um die physische und ökologische Sicherheit ihrer Systeme zu gewährleisten. Dies umfasst den Schutz vor Systemausfällen, menschlichem Versagen und böswilligen Handlungen. Die EU-Kommission hat kürzlich einen Aktionsplan zum Schutz von Unterseekabeln vorgestellt, der die Prävention und Abschreckung solcher Vorfälle zum Ziel hat.
Um die Resilienz in anderen kritischen Bereichen wie Energie, Verkehr und Gesundheitsdienstleistungen zu erhöhen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen erforderlich. Diese Zusammenarbeit muss auf Vertrauen und klaren Verfahren für den Informationsaustausch basieren. Eine Schlüsselmaßnahme ist der Betrieb eines sicheren europäischen DNS-Resolver-Dienstes, um die Sicherheit des Internets zu erhöhen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Entwicklung sicherer Kommunikationslösungen für EU-Einrichtungen. Bis Ende 2026 sollen interoperable, sichere Kommunikationssysteme für alle relevanten Akteure bereitgestellt werden. Diese Systeme müssen alle erforderlichen Kommunikationsmodi abdecken und Prinzipien wie technologische Souveränität und Vertraulichkeit widerspiegeln.
Die EU plant zudem, die Koordination zur Erkennung böswilliger Aktivitäten in globalen Lieferketten zu verbessern. Dies ist besonders wichtig in Bereichen, in denen die EU auf Technik von Hochrisikolieferanten angewiesen ist. Informationen über Schwachstellen in Software oder Hardware müssen an Behörden gemeldet werden, bevor sie allgemein bekannt werden.
Die Initiative baut auf bestehenden Rahmenwerken wie der EU-Toolbox für Cyberdiplomatie und dem Cybersolidaritätsgesetz auf. Die Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen bezeichnet die Empfehlung als entscheidenden Schritt zur Stärkung der kollektiven Cyber-Resilienz der EU.
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