TALLINN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Zwei estnische Staatsbürger stehen vor einer möglichen 20-jährigen Haftstrafe, nachdem sie sich schuldig bekannt haben, Hunderte Millionen Dollar durch ein massives Kryptowährungs-Ponzi-Schema gestohlen zu haben.
In einem der größten Betrugsfälle der letzten Jahre haben Sergei Potapenko und Ivan Turõgin, beide 40 Jahre alt, zugegeben, ein betrügerisches Kryptowährungs-Mining-Unternehmen namens HashFlare betrieben zu haben. Zwischen 2015 und 2019 verkauften sie Verträge, die Kunden einen Anteil an der von ihnen angeblich betriebenen Kryptowährungs-Mining-Aktivität versprachen. Doch wie sich herausstellte, verfügte HashFlare nicht über die notwendige Rechenkapazität, um die versprochenen Mining-Aktivitäten durchzuführen. Stattdessen wurden die Kunden mit gefälschten Daten auf einem webbasierten Dashboard getäuscht.
Die beiden Betrüger nutzten die Unkenntnis und das Interesse ihrer Opfer an Kryptowährungen aus, um ein klassisches Ponzi-Schema zu betreiben. Dabei wurden die frühen Investoren mit dem Geld der späteren Investoren ausgezahlt. Die durch den Betrug erlangten Gelder verwendeten sie, um Immobilien und Luxusfahrzeuge zu kaufen sowie in andere Kryptowährungen zu investieren.
Potapenko und Turõgin wurden Ende 2022 in Tallinn, Estland, verhaftet und später in die USA ausgeliefert. Dort wurden sie wegen Verschwörung zum Drahtbetrug, 16 Fällen von Drahtbetrug und einer Anklage wegen Verschwörung zur Geldwäsche angeklagt. Neben dem betrügerischen Mining-Schema wurden sie auch beschuldigt, Opfer dazu gebracht zu haben, in eine nicht existierende virtuelle Währungsbank namens Polybius Bank zu investieren.
Im Rahmen ihrer Schuldbekenntnisse werden Potapenko und Turõgin Vermögenswerte im Wert von über 400 Millionen Dollar einziehen lassen, die zur Entschädigung ihrer Opfer verwendet werden sollen. Die Verurteilung der beiden ist für den 8. Mai angesetzt, und sie könnten jeweils bis zu 20 Jahre im Gefängnis verbringen.
Dieser Fall wirft ein Schlaglicht auf die Risiken und Herausforderungen im Bereich der Kryptowährungen, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit und den Schutz der Investoren. Experten warnen davor, dass die Komplexität und der Mangel an Regulierung in diesem Bereich Betrüger anziehen können, die die Unkenntnis der Investoren ausnutzen.
Die Behörden betonen die Notwendigkeit strengerer Regulierungen und besserer Aufklärung der Öffentlichkeit über die Risiken von Investitionen in Kryptowährungen. Dieser Fall könnte als Weckruf für Investoren dienen, die sich in diesem volatilen und oft undurchsichtigen Markt bewegen.
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