MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der jüngste Anstieg des Erzeugerpreisindex (PPI) um 0,4 % im November hat die Finanzmärkte in Aufruhr versetzt und die Diskussionen über die zukünftige Zinspolitik neu entfacht.
Der Erzeugerpreisindex (PPI) hat im November einen Anstieg von 0,4 % verzeichnet, was die Erwartungen übertraf und auf steigende Produktionskosten hinweist. Diese Entwicklung hat unmittelbare Auswirkungen auf den Anleihemarkt, insbesondere auf langfristige Anleihen-ETFs, die unter den steigenden Zinsen leiden. Der iShares 20+ Year Treasury Bond ETF (TLT) beispielsweise verzeichnete einen Rückgang von 1,2 %, da die festen Auszahlungen im Vergleich zu neuen Anleihen mit höheren Renditen weniger attraktiv erscheinen.
Die steigenden Erzeugerpreise deuten darauf hin, dass die Inflation auf Produzentenebene zunimmt, was sich letztlich auch auf die Verbraucherpreise auswirken könnte. Dies führt zu einer erhöhten Erwartung, dass die Geldpolitik strenger wird, um die Inflation zu kontrollieren. Interessanterweise erwarten die Märkte dennoch einen Zinsschnitt in der kommenden Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC), wobei die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte bei 94 % liegt.
Ein Lichtblick in dieser Entwicklung ist der Kern-PPI, der volatile Preise für Nahrung und Energie ausschließt. Dieser stieg nur um 0,2 % im Monatsvergleich und entsprach damit den Erwartungen, was darauf hindeuten könnte, dass einige grundlegende Inflationstreiber unter Kontrolle bleiben. Der PPI ist ein wichtiger Indikator auf Großhandelsebene und gibt Einblicke in die Preistrends auf Produzentenebene, die als Frühindikator für inflationäre Tendenzen dienen.
Die Marktteilnehmer nutzen die PPI-Daten zusammen mit weiteren ökonomischen Indikatoren, um die Inflationstrends zu überwachen und ihre Portfolios im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere entsprechend anzupassen. Steigende Zinsen beeinflussen die Anleihepreise negativ, was insbesondere bei ETFs mit langen Laufzeiten zu beobachten ist.
Der Anstieg des PPI und die damit verbundenen Erwartungen an die Zinspolitik werfen Fragen über die zukünftige Entwicklung der Finanzmärkte auf. Während einige Experten eine straffere Geldpolitik erwarten, um die Inflation zu bekämpfen, bleibt die Erwartung eines Zinsschnitts bestehen. Diese widersprüchlichen Signale könnten zu erhöhter Volatilität auf den Märkten führen.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!
- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- Service Directory für AI Adult Services erkunden!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
Stellenangebote
Senior Produktmanager - KI (m/w/d)
Praktikant (m/w/d) im Bereich Innovations -Weiterentwicklung KI gestütztes Innovationsmanagementtool
Legal Consultant / Volljurist (m/w/d) – Datenschutz und KI
Junior IT Consultant - Cloud / Security / Digital Workplace / Data & AI / Network / Mainframe ((m/w/d)/x)
- Die Zukunft von Mensch und MaschineIm neuen Buch des renommierten Zukunftsforschers und Technologie-Visionärs Ray Kurzweil wird eine faszinierende Vision der kommenden Jahre und Jahrzehnte entworfen – eine Welt, die von KI durchdrungen sein wird
- Künstliche Intelligenz: Expertenwissen gegen Hysterie Der renommierte Gehirnforscher, Psychiater und Bestseller-Autor Manfred Spitzer ist ein ausgewiesener Experte für neuronale Netze, auf denen KI aufbaut
- Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) derzeit in aller Munde ist, setzen bislang nur wenige Unternehmen die Technologie wirklich erfolgreich ein
- Wie funktioniert Künstliche Intelligenz (KI) und gibt es Parallelen zum menschlichen Gehirn? Was sind die Gemeinsamkeiten von natürlicher und künstlicher Intelligenz, und was die Unterschiede? Ist das Gehirn nichts anderes als ein biologischer Computer? Was sind Neuronale Netze und wie kann der Begriff Deep Learning einfach erklärt werden?Seit der kognitiven Revolution Mitte des letzten Jahrhunderts sind KI und Hirnforschung eng miteinander verflochten
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Erzeugerpreisindex und seine Auswirkungen auf den Anleihemarkt" für unsere Leser?
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Erzeugerpreisindex und seine Auswirkungen auf den Anleihemarkt" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die deutsche Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Erzeugerpreisindex und seine Auswirkungen auf den Anleihemarkt« bei Google Deutschland suchen und bei Google News recherchieren!