BERLIN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ein bedeutender Meilenstein in der Raumfahrtgeschichte wurde erreicht, als der Amateurfunkclub der Technischen Universität Berlin (AFuTUB) erfolgreich Funkkontakt mit der ersten deutschen Astronautin im All, Rabea Rogge, herstellte.
Der Amateurfunkclub der Technischen Universität Berlin (AFuTUB) hat einen bemerkenswerten Erfolg erzielt, indem er Funkkontakt zur ersten deutschen Astronautin im All, Rabea Rogge, herstellte. Diese Verbindung fand im Rahmen der Mission Fram2 statt, die von der SpaceX-Dragon-Kapsel aus durchgeführt wurde. Die Mission, die am 1. April 2025 vom Kennedy Space Center in Florida startete, verfolgt eine polare Umlaufbahn und zielt darauf ab, wissenschaftliche Untersuchungen in den Polarregionen durchzuführen sowie neue Technologien für Langzeitmissionen im All zu erproben.
Rabea Rogge, die als Pilotin der Mission Fram2 fungiert, hat Elektrotechnik an der TU Berlin studiert und ihre akademische Laufbahn an der ETH Zürich fortgesetzt. Ihre Beteiligung an der Mission ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein bedeutender Schritt für die deutsche Raumfahrt. Die Mission wird von dem chinesischstämmigen Unternehmer Chun Wang finanziert und organisiert, und neben Rogge sind auch die Norwegerin Jannicke Mikkelsen und der Australier Eric Philips an Bord.
Der Funkkontakt, der live aus dem Funkraum der Universität in Berlin-Charlottenburg übertragen wurde, war Teil des Fram2Ham-Experiments. Dieses Experiment, das Rogge mitentwickelt hat, soll Studierende weltweit für wissenschaftliche Kommunikation im All begeistern. Die Verbindung wurde von der Amateurfunkstation auf dem Dach des TU-Hauptgebäudes hergestellt, und die Freude war groß, als Rogges Stimme aus dem All zu hören war.
Die Mission Fram2 ist nicht nur ein technologischer, sondern auch ein wissenschaftlicher Meilenstein. Zu den geplanten Experimenten an Bord gehören die erste Nutzung eines tragbaren Röntgengeräts im All zur medizinischen Bildgebung und Untersuchungen zur genetischen Anpassung an extreme Bedingungen. Darüber hinaus wird Rogge Lichtphänomene in den Polarregionen untersuchen, die den Polarlichtern ähneln.
Die erfolgreiche Funkverbindung war ein voller Erfolg und ein Beweis für die Fähigkeiten und das Engagement der Studierenden und Absolventen der TU Berlin. Mario-Rafael Ionian, ein Absolvent der Technischen Informatik, betonte die Herausforderung, die technischen Daten der Kapsel zu ermitteln, insbesondere die Polarisation des Funksignals. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit von nur zwei Wochen gelang es dem Team, eine Verbindung herzustellen, die als eine der ersten ihrer Art gilt.
Die Mission Fram2 und der erfolgreiche Funkkontakt mit Rabea Rogge sind ein inspirierendes Beispiel für die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit und der Förderung von Frauen in MINT-Fächern. Anna Engler, eine Physikstudentin der TU Berlin, äußerte ihre Begeisterung über die klare Kommunikation mit Rogge und hob die Bedeutung weiblicher Vorbilder in der Wissenschaft hervor.
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