MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Nierensteine sind nicht nur schmerzhaft, sondern auch ein wachsendes Gesundheitsproblem. Etwa jeder zehnte Mensch wird im Laufe seines Lebens mit ihnen konfrontiert. Doch es gibt Hoffnung: Mit der richtigen Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr lässt sich das Risiko deutlich senken.
Nierensteine entstehen, wenn sich kristallbildende Substanzen im Urin ansammeln. Diese können aus Oxalat, Harnsäure oder Kalzium bestehen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von genetischen Faktoren bis hin zu Gesundheitsproblemen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Doch unabhängig von der Ursache sind die Schmerzen, die Nierensteine verursachen können, oft unerträglich.
Die gute Nachricht ist, dass es Möglichkeiten gibt, Nierensteinen vorzubeugen. An erster Stelle steht das Trinken von ausreichend Wasser. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr verdünnt den Urin und verringert die Wahrscheinlichkeit, dass sich Kristalle bilden. Experten empfehlen, täglich zwischen 2,5 und 3 Litern Flüssigkeit zu sich zu nehmen, wobei Wasser die beste Wahl ist.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ernährung. Eine kalziumreiche, aber salz- und oxalatarme Ernährung kann helfen, Nierensteine zu verhindern. Kalziumreiche Lebensmittel wie Joghurt und Kefir sind besonders empfehlenswert. Sie binden Oxalate im Magen und verhindern so deren Aufnahme in den Blutkreislauf und die Nieren. Interessanterweise können Kalziumpräparate das Risiko von Nierensteinen erhöhen, weshalb natürliche Quellen bevorzugt werden sollten.
Auch Zitrusfrüchte wie Orangen sind hilfreich, da sie Citrate enthalten, die den pH-Wert des Urins senken und so die Bildung von Nierensteinen erschweren. Allerdings sollte man bei Grapefruitsaft vorsichtig sein, da er das Risiko erhöhen kann. Gemüse und Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und Linsen sind ebenfalls vorteilhaft, da sie Ballaststoffe und pflanzliche Proteine liefern, die das Risiko von Nierensteinen senken.
Tierische Proteine, insbesondere aus Fleisch und Fisch, sollten hingegen in Maßen konsumiert werden, da sie Purine enthalten, die das Risiko von Harnsäuresteinen erhöhen können. Pflanzliche Proteine sind eine gute Alternative, da sie weniger Purine enthalten und gleichzeitig die Darmgesundheit fördern.
Zusätzlich zu diesen Ernährungstipps ist es wichtig, den Konsum von Zucker und Salz zu reduzieren. Beide können das Risiko von Nierensteinen erhöhen. Experten empfehlen, den Salzverbrauch auf maximal 2.000 Milligramm pro Tag zu beschränken und den Anteil an zugesetztem Zucker in der Ernährung zu minimieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine bewusste Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend sind, um das Risiko von Nierensteinen zu reduzieren. Da es verschiedene Arten von Nierensteinen gibt, ist es ratsam, sich von einem Arzt beraten zu lassen, um einen individuellen Ernährungsplan zu erstellen, der auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist.
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