MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Eine aktuelle Studie hat einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von verarbeitetem rotem Fleisch und einem erhöhten Demenzrisiko aufgezeigt. Diese Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf die Bedeutung der Ernährung für die Gehirngesundheit.

Die Forschung zur Gehirngesundheit hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, insbesondere im Hinblick auf die Prävention von Demenzerkrankungen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie in der Fachzeitschrift Neurology hat gezeigt, dass der Verzehr von verarbeitetem rotem Fleisch mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Demenz und kognitiven Beeinträchtigungen verbunden ist. Diese Ergebnisse ergänzen frühere Studien, die bereits auf die gesundheitlichen Risiken von verarbeitetem Fleisch hingewiesen haben, darunter auch Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Studie verfolgte über einen Zeitraum von bis zu 43 Jahren 133.771 Teilnehmer, die zu Beginn der Studie keine Demenzdiagnose hatten. Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt, basierend auf ihrem Konsum von verarbeitetem rotem Fleisch. Die Ergebnisse zeigten, dass Personen mit dem höchsten Konsum ein um 13 % höheres Risiko hatten, an Demenz zu erkranken, verglichen mit denen, die weniger davon aßen. Zu den als verarbeitetes rotes Fleisch kategorisierten Lebensmitteln gehörten Hot Dogs, Würstchen, Salami, Bologna und Speck.

Die Studie hebt hervor, dass der Austausch von verarbeitetem rotem Fleisch durch Fisch, Nüsse oder Hülsenfrüchte das Demenzrisiko um etwa 20 % senken könnte. Dr. Dylan Wint vom Cleveland Clinic Lou Ruvo Center for Brain Health betont, dass diese Ergebnisse mit anderen Forschungsergebnissen übereinstimmen, die eine Begrenzung des Fleischkonsums für die Gehirngesundheit empfehlen. Die MIND-Diät, die von der Rush University entwickelt wurde, empfiehlt beispielsweise nicht mehr als vier Portionen rotes Fleisch pro Woche.

Die MIND-Diät kombiniert Elemente der DASH-Diät, die auf die Kontrolle von Bluthochdruck abzielt, und der mediterranen Diät, die für ihren niedrigen Gehalt an gesättigten Fetten und Salz bekannt ist. Dr. Andy Liu von der Duke University School of Medicine empfiehlt insbesondere Patienten mit Alzheimer oder kognitiven Problemen die mediterrane Diät, die reich an Geflügel, Fisch, Hülsenfrüchten, Nüssen, Obst und Gemüse ist.

Es gibt mehrere Theorien darüber, wie verarbeitetes rotes Fleisch dem Gehirn schaden könnte. Eine davon ist der hohe Gehalt an gesättigten Fetten, die als schädlich für Körper und Gehirn gelten. Auch die Konservierungsmethoden von verarbeitetem Fleisch, insbesondere die Verwendung von Nitriten, werden als potenziell schädlich angesehen. Darüber hinaus können Bakterien im Darm bei der Verarbeitung von rotem Fleisch und gesättigten Fetten toxische Nebenprodukte erzeugen.

Ein gesunder Lebensstil, der eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Bewegung und kognitive Herausforderungen umfasst, ist entscheidend für die Gehirngesundheit. Dr. Liu betont, dass körperliche Aktivität eine Schlüsselrolle spielt, da sie die Freisetzung von Wachstumsfaktoren fördert, die die Gehirngesundheit unterstützen. Aktivitäten wie das Erlernen einer neuen Sprache oder das Ausprobieren neuer Rezepte können ebenfalls dazu beitragen, das Gehirn aktiv zu halten.

Wenn Sie Veränderungen in Ihrem Gedächtnis oder Ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit bemerken, ist es wichtig, frühzeitig einen Arzt aufzusuchen. Eine frühzeitige Diagnose kann entscheidend sein, um den Verlauf von Erkrankungen wie Alzheimer positiv zu beeinflussen.


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Ernährungsgewohnheiten und ihr Einfluss auf das Demenzrisiko
Ernährungsgewohnheiten und ihr Einfluss auf das Demenzrisiko (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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