MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Eine aktuelle Studie hat alarmierende Ergebnisse über den Konsum von zuckerhaltigen Getränken und das damit verbundene Risiko für Mundkrebs veröffentlicht. Diese Getränke, die oft als harmlos angesehen werden, könnten weitreichendere gesundheitliche Folgen haben, als bisher angenommen.
Eine neue Studie hat aufgedeckt, dass der regelmäßige Konsum von zuckerhaltigen Getränken das Risiko für Mundkrebs erheblich erhöhen kann. Diese Getränke, die oft als harmlose Erfrischung betrachtet werden, könnten langfristig schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Die Forschung, die in der Fachzeitschrift JAMA Otolaryngology – Head & Neck Surgery veröffentlicht wurde, zeigt, dass Frauen, die täglich zuckerhaltige Getränke konsumieren, ein fast fünfmal höheres Risiko haben, an Mundkrebs zu erkranken, als jene, die weniger als ein solches Getränk pro Monat zu sich nehmen.
Die Studie, die von Forschern der University of Washington durchgeführt wurde, analysierte die Ernährungsgewohnheiten von 162.602 Frauen über einen Zeitraum von 30 Jahren. Dabei entwickelten 124 dieser Frauen Mundkrebs. Besonders alarmierend ist, dass selbst Frauen, die weder rauchen noch Alkohol konsumieren, aber täglich zuckerhaltige Getränke trinken, ein um 5,46-fach erhöhtes Risiko für Mundkrebs haben.
Die Forscher betonen, dass der Anstieg von Mundkrebsfällen bei Nichtrauchern und jungen Menschen ohne traditionelle Risikofaktoren weltweit zunimmt. Zuckerhaltige Getränke scheinen dabei eine signifikante Rolle zu spielen. Während die Studie keine direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung nachweist, ist die Assoziation dennoch besorgniserregend und sollte bei der Prävention von Mundkrebs berücksichtigt werden.
Mundkrebs, der in den Plattenepithelzellen der Mundhöhle beginnt, ist häufiger bei Männern, insbesondere bei Rauchern, Alkoholikern oder Menschen, die Tabak kauen. Auch eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) kann das Risiko erhöhen. Die Krankheit kann sich im Mund und im Oropharynx entwickeln und unbehandelt auf andere Bereiche von Kopf und Hals übergreifen.
Die Forscher untersuchen auch, ob ungesunde Ernährungsgewohnheiten, einschließlich einer hohen Zucker- und gesättigten Fettaufnahme, langfristige Entzündungsreaktionen des Immunsystems auslösen können. Eine westliche Ernährungsweise, die durch einen hohen Konsum von gesättigten Fetten, verarbeiteten Lebensmitteln und zugesetztem Zucker gekennzeichnet ist, wird zunehmend als Risikofaktor für Krebserkrankungen des Magen-Darm-Trakts erkannt.
Um das Risiko von Mundkrebs zu verringern, empfehlen Experten eine Ernährung, die reich an Obst und Gemüse ist, da diese Antioxidantien enthalten, die Zellen vor Schäden schützen können. Der Verzehr von Vollkornprodukten, mageren Proteinen und die Begrenzung von zuckerhaltigen Getränken und Lebensmitteln kann ebenfalls helfen, diese tödliche Krebsform zu verhindern.
Die Forscher betonen die Notwendigkeit weiterer Studien, um die Zusammenhänge zu bestätigen und zu klären, ob auch Getränke mit künstlichen Süßstoffen ähnliche Risiken bergen wie zuckerhaltige Getränke.
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