STOCKHOLM / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der schwedische Private-Capital-Investor EQT hat einen neuen Infrastruktur-Fonds mit einem Volumen von über 21 Milliarden Euro aufgelegt, um die Wachstumschancen in Europa zu nutzen. Angesichts geopolitischer Veränderungen sieht EQT den Kontinent als einen der attraktivsten Investitionsstandorte weltweit.
Der schwedische Investor EQT hat einen neuen Infrastruktur-Fonds mit einem Volumen von über 21 Milliarden Euro aufgelegt, um die Wachstumschancen in Europa zu nutzen. Angesichts geopolitischer Veränderungen sieht EQT den Kontinent als einen der attraktivsten Investitionsstandorte weltweit. Im Fokus stehen dabei Projekte zur Stärkung der Energieunabhängigkeit, Digitalisierung und militärischen Resilienz.
Masoud Homayoun, EQTs globaler Leiter für Infrastruktur, betont, dass die Investitionschancen in Europa heute deutlich interessanter sind als noch vor einigen Jahren. Die staatliche Unterstützung für private Investitionen sei so stark wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr, insbesondere durch Initiativen zur Energieautarkie und der Aufrüstung kritischer Infrastruktur.
Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung ist die im März verabschiedete Aufweichung der Schuldenbremse in Deutschland, die milliardenschwere Investitionen in Verteidigung und Infrastruktur ermöglicht. Ähnliche Signale kommen aus mehreren EU-Staaten, was sich unmittelbar in den Investitionsentscheidungen von EQT widerspiegelt.
Der neue Fonds ist global ausgerichtet, mit Schwerpunkten in Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik. Erste Zusagen oder laufende Gespräche existieren bereits für zwölf Beteiligungen, unter anderem in der dezentralen Stromspeicherung und der Netzinfrastruktur. In Großbritannien investiert EQT in einen der größten Anbieter für Batteriespeicher zur Netzstabilisierung.
In den USA flossen Mittel in Solaranlagen auf Gewerbeimmobilien und Glasfasernetze. In Südkorea stieg EQT bei einem führenden Kunststoffrecyclingunternehmen ein. Diese Investitionen verdeutlichen die globale Ausrichtung des Fonds und die strategische Bedeutung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Homayoun weist darauf hin, dass viele Technologien, auf die EQT setzt, auch ohne staatliche Subventionen wirtschaftlich tragfähig sind. Innovationen und Skaleneffekte haben dazu geführt, dass grüne Infrastruktur zunehmend unabhängig vom regulatorischen Umfeld funktioniert.
In den USA beobachtet EQT unter der aktuellen politischen Administration eine stärkere Ablehnung gegenüber Teilen der grünen Infrastruktur, insbesondere bei Offshore-Windprojekten. Diese politischen Widerstände machen solche Projekte aus wirtschaftlicher Sicht unattraktiv.
Die Investitionen von EQT in Europa und darüber hinaus zeigen, wie wichtig es ist, auf nachhaltige und zukunftsorientierte Technologien zu setzen. Die Kombination aus staatlicher Unterstützung und technologischen Fortschritten schafft ein Umfeld, in dem Investitionen in grüne Infrastruktur florieren können.
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