SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Epic Games, bekannt für das beliebte Spiel Fortnite und die Unreal Engine, hat erneut die Praktiken von Apple und Google kritisiert. Der CEO von Epic Games, Tim Sweeney, bezeichnete die beiden Technologiegiganten als ‘Gangster-ähnliche Unternehmen’, die dringend mehr Wettbewerb benötigen.

Tim Sweeney, der CEO von Epic Games, hat in einer Rede bei einem Y Combinator-Event scharfe Kritik an Apple und Google geübt. Er beschuldigte die beiden Unternehmen, sich wie ‘Gangster’ zu verhalten und illegale Praktiken zu betreiben, die den Wettbewerb im Technologiemarkt behindern. Diese Praktiken hätten direkte Auswirkungen auf Epic Games, da sie Nutzer davon abhalten, die Epic Games Store-Software zu installieren, und Entwickler davon abhalten, sich für die Plattform zu entscheiden.

Epic Games hat in den letzten Jahren eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Monopolstellung großer Technologiekonzerne gespielt. Das Unternehmen hat sowohl Apple als auch Google wegen monopolistischer Praktiken in ihren jeweiligen App-Stores verklagt. Während Epic Games im Fall gegen Google erfolgreich war, blieb der Erfolg gegen Apple aus. Dennoch wurde Apple gerichtlich dazu verpflichtet, seine App-Store-Regeln zu ändern und Entwicklern zu erlauben, auf alternative Kaufmechanismen zu verlinken.

Auf der Bühne betonte Sweeney, dass die großen Technologiekonzerne die Entscheidungen der Gerichte nur widerwillig umsetzen. Er kritisierte, dass Apple und Google nur dann aufhören, illegale Praktiken anzuwenden, wenn die Strafen höher sind als die Einnahmen, die sie durch diese Praktiken erzielen. Dies sei ein klares Zeichen dafür, dass ‘Verbrechen sich für große Technologiekonzerne auszahlt’, so Sweeney.

Ein konkretes Beispiel für die Praktiken von Google ist die Warnung, die Android-Nutzer erhalten, wenn sie versuchen, den Epic Games Store zu installieren. Diese Warnung, die die Software als ‘unbekannte Quelle’ bezeichnet, führt dazu, dass 50-60% der Nutzer den Installationsversuch abbrechen. Ein ähnliches Phänomen ist auf iOS zu beobachten, wo Apple in Europa zwar den Epic Games Store erlaubt, aber ebenfalls Warnungen anzeigt, die zu hohen Abbruchraten führen.

Sweeney bezeichnet diese Warnungen als ‘Lehrbuchbeispiel für Selbstbevorzugung’ und fordert eine stärkere Durchsetzung der Gesetze, um solche Praktiken zu unterbinden. Er argumentiert, dass die derzeitigen Gebührenstrukturen von Apple, die eine ‘Kerntechnologiegebühr’ von 50 Cent pro Installation pro Jahr für Apps mit mehr als einer Million Downloads beinhalten, Entwickler davon abhalten, ihre Spiele über den Epic Games Store zu vertreiben.

Obwohl der Epic Games Store auf iOS einige ältere Spiele anziehen konnte, hofft Sweeney, dass die geplante Öffnung der Android-Version für Entwickler-Einreichungen später in diesem Jahr das Angebot weiter ausbauen wird. Er bleibt optimistisch, dass ein verstärkter Wettbewerb letztendlich zu faireren Bedingungen für Entwickler und Nutzer führen wird.


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Epic Games fordert mehr Wettbewerb gegen Apple und Google
Epic Games fordert mehr Wettbewerb gegen Apple und Google (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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