MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Energiekontor, ein führender Entwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks, steht vor erheblichen Herausforderungen aufgrund von Projektverzögerungen. Diese Verzögerungen haben zu einem deutlichen Rückgang des Nettogewinns und einer Kürzung der Dividende geführt. Trotz dieser Schwierigkeiten sieht das Unternehmen Potenzial in seiner gut gefüllten Projektpipeline und erwartet eine Verbesserung der Rahmenbedingungen bis 2028.
Der renommierte Entwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks, Energiekontor, sieht sich mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Projektverzögerungen führten im vergangenen Jahr zu einem bemerkenswerten Einbruch der Gewinne und resultierten in einer deutlichen Kürzung der Dividende für die Aktionäre. Trotz der positiven Prognosen für das kommende Jahr bleibt das Marktumfeld zunächst herausfordernd.
Die Anleger reagierten auf die Ankündigung mit Verkäufen, was die Aktie zum Wochenschluss zu einem der größten Verlierer im SDax machte – ein Kursverlust von fast zehn Prozent. Dies führte dazu, dass die bisher im Jahr erzielten Erholungsgewinne beinahe vollständig verschwanden. Insgesamt präsentiert sich die Bilanz auf Jahressicht negativ, nachdem das Unternehmensziel für die Gewinne aufgrund der Verzögerungen gesenkt werden musste.
Energiekontor gab bekannt, dass auch 2025 teilweise als Übergangsjahr gelten könnte. Verantwortlich für diese Einschätzung sind die nach wie vor langen Realisierungszeiten, hervorgerufen durch eingeschränkte Marktverfügbarkeiten von Anlagen und Großkomponenten sowie Verzögerungen bei Netzanschlussterminen, insbesondere in Großbritannien. Hoffnungsschimmer verspricht jedoch die englische Netzanschlussreform in diesem Jahr, die bei den 17 genehmigten britischen Projekten zu einer Beschleunigung führen könnte.
Das Unternehmen prognostiziert ein Wachstum des Ergebnisses vor Steuern auf 70 bis 90 Millionen Euro, durch Verkäufe in Deutschland, Großbritannien und den USA. Diese Schätzung bleibt allerdings unter den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt 87 Millionen Euro vorhergesagt hatten. Im vergangenen Jahr sank das Vorsteuerergebnis auf 36,2 Millionen Euro – eine dramatische Abnahme gegenüber den 95,5 Millionen Euro des Vorjahres, welche jedoch durch Entschädigungszahlungen aufgrund Ertragsausfälle in verschiedenen deutschen Windparks eingetrübt wurde.
Der Nettogewinn des Unternehmens fiel auf 22,6 Millionen Euro, verglichen mit 83,3 Millionen Euro im Jahr zuvor. Angesichts dieser Entwicklung müssen Aktionäre mit einer reduzierten Dividende rechnen, die für 2024 auf 50 Cent je Aktie vorgeschlagen wurde, nachdem im Vorjahr noch 1,20 Euro ausgeschüttet wurden.
Konzernchef Peter Szabo sieht dennoch multiple Chancen in dieser mehrdeutigen Lage und hebt die gut befüllte Projektpipeline hervor. Diese umfasst zahlreiche Projekte in späten Entwicklungsphasen sowie viele bereits genehmigte Bauvorhaben. Szabo erwartet, dass sich die Rahmenbedingungen in der Branche zunehmend flexibilisieren werden und bekräftigt das Ziel, die bis 2028 gesteckten Wachstumsziele zu erreichen.
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