ESSEN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der US-amerikanische Hedgefonds Elliott hat seine Beteiligung am deutschen Energiekonzern RWE auf fast fünf Prozent erhöht und fordert nun verstärkte Aktienrückkäufe, um die Aktionärsrenditen zu steigern.
Der Druck auf den Essener Energiekonzern RWE wächst, nachdem der aktivistische Investor Elliott seine Beteiligung auf fast fünf Prozent erhöht hat. Elliott, bekannt für seine aggressiven Investitionsstrategien, fordert nun eine signifikante Erhöhung und Beschleunigung des laufenden Aktienrückkaufprogramms. Diese Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem RWE bereits mit Herausforderungen in Bezug auf seine Investitionspläne konfrontiert ist.
Bereits im vergangenen Herbst hatte RWE ein Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Milliarden Euro angekündigt, das bis 2026 abgeschlossen sein soll. Dieses Programm war eine Reaktion auf die Reduzierung von Investitionszielen, insbesondere aufgrund von Genehmigungsproblemen bei Offshore-Windprojekten in den USA. Unter der Trump-Administration hatte RWE mit Rückschlägen im Bereich der Offshore-Windenergie gerechnet, was zu einer Umverteilung der Mittel führte.
Der Aktienkurs von RWE reagierte positiv auf die Ankündigung von Elliott, stieg zunächst um 2,5 Prozent, bevor er wieder leicht nachgab. Die Forderungen von Elliott kommen zu einem Zeitpunkt, an dem RWE seine Investitionspläne erneut kürzen musste. Bis 2030 plant der Konzern, zehn Milliarden Euro weniger zu investieren, was von Elliott begrüßt wurde.
RWE-Chef Markus Krebber hat kürzlich erklärt, dass das Unternehmen striktere Investmentkriterien einführen und die Renditeanforderungen für neue Projekte erhöhen wird. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die finanzielle Stabilität des Unternehmens in Zeiten erhöhter Unsicherheit zu gewährleisten. RWE plant zudem, seine Verschuldung zu reduzieren und den Leverage Factor am unteren Ende des Zielkorridors zu halten.
Die strategischen Anpassungen von RWE spiegeln die Herausforderungen wider, denen sich Energiekonzerne in einem sich schnell verändernden Marktumfeld gegenübersehen. Die Forderungen von Elliott könnten den Druck auf RWE erhöhen, kurzfristige Renditen zu steigern, während gleichzeitig langfristige Investitionen in erneuerbare Energien notwendig sind.
RWE hat sich zurückhaltend zu den Forderungen von Elliott geäußert und betont, dass man im ständigen Austausch mit Investoren stehe. Die Entscheidung über die optimale Kapitalallokation soll Anfang nächsten Jahres getroffen werden, wenn mehr Klarheit über die zukünftigen Investitionen in den USA und Deutschland besteht.
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