STANFORD / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Zusammenarbeit zwischen Eliza Labs und der Stanford University zielt darauf ab, die Rolle von KI-Agenten in dezentralen Finanzsystemen zu erforschen.



Die kürzlich angekündigte Partnerschaft zwischen Eliza Labs und der Stanford University markiert einen bedeutenden Schritt in der Erforschung der Integration von Künstlicher Intelligenz in Web3-Technologien. Eliza Labs, bekannt für die Entwicklung des KI-Agenten-Frameworks Eliza, wird gemeinsam mit der Future of Digital Currency Initiative der Stanford University untersuchen, wie KI-Agenten Vertrauen aufbauen, Aktionen koordinieren und Entscheidungen in dezentralen Finanzsystemen treffen können. Diese Forschung, die 2025 beginnen soll, wird sich auf die Entwicklung neuer Frameworks konzentrieren, die es autonomen Agenten ermöglichen, Vertrauen innerhalb digitaler Währungsnetzwerke zu etablieren und zu verifizieren. Die Forscher werden auch untersuchen, wie Agenten in wirtschaftlichen Kontexten interagieren und koordinieren. Diese Initiative bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Interaktion von KI-Agenten in digitalen Ökonomien zu gestalten, wie die Stanford-Professoren Dan Boneh und David Mazières betonen. Die Future of Digital Currency Initiative ist ein Forschungsprojekt der Stanford University, das sich auf die technischen, rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen digitaler Währungen konzentriert. Eliza, das KI-Agenten-Framework von Eliza Labs, steht im Mittelpunkt dieser Partnerschaft. Es wird bereits von der dezentralen autonomen Organisation ai16z genutzt, um On-Chain-Handels- und Investitionsentscheidungen zu steuern. Der native Token AI16Z hat seit seinem Start im Oktober eine Marktkapitalisierung von etwa 850 Millionen US-Dollar erreicht. Laut der Website von ai16z verwaltet die Organisation derzeit etwa 15 Millionen US-Dollar, und Eliza-basierte KI-Agenten werden von Dutzenden von Projekten genutzt. Der pseudonyme Kryptowährungs-Influencer 0xMerp verglich ai16z in einem X-Post mit dem DeFi-Protokoll Aave, das eine prominente Rolle im DeFi-Bullenmarkt 2021 spielte. Seit Oktober 2024 haben KI-Themen-Memecoins gemeinsam mehr als 3 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung erreicht, wie aus Daten von CoinGecko hervorgeht. Zu den beliebten KI-Memecoins gehören Zerebro (ZEREBRO) und aixbt von Virtuals (AIXBT), mit Marktkapitalisierungen von etwa 375 Millionen bzw. 250 Millionen US-Dollar. Analysten erwarten, dass die Fusion von Künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie Web3 transformieren und letztendlich eine Welt schaffen wird, in der autonome KI-Agenten frei mit Menschen auf Web3 interagieren.

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Eliza Labs und Stanford: Partnerschaft zur Erforschung von KI in Web3
Eliza Labs und Stanford: Partnerschaft zur Erforschung von KI in Web3 (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)

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