MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Parfümeriekette Douglas steht vor erheblichen Herausforderungen, nachdem sie eine deutliche Gewinnwarnung herausgegeben hat. Die wirtschaftlichen und politischen Spannungen haben den europäischen Premium-Beauty-Markt erreicht, was sich besonders in den Kernmärkten Deutschland und Frankreich bemerkbar macht.
Die Parfümeriekette Douglas hat kürzlich eine Gewinnwarnung veröffentlicht, die bei Anlegern für Unruhe sorgt. Die wirtschaftlichen und politischen Spannungen in Europa haben nun auch den Premium-Beauty-Markt erreicht, was sich besonders in den Kernmärkten Deutschland und Frankreich bemerkbar macht. Das Unternehmen hat seine Umsatz- und Ergebniserwartungen für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert, was zu einem dramatischen Kurssturz der Aktie geführt hat.
Der Aktienkurs von Douglas fiel auf Xetra um über 22 Prozent, nachdem die Gewinnwarnung bekannt wurde. Seit dem Börsengang im vergangenen Jahr hat die Aktie mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren. Die Marktbedingungen, die Douglas-CEO Sander van der Laan als Grund für die Anpassungen nennt, waren bereits zum Zeitpunkt des Börsengangs absehbar. Steigende Zinsen, geopolitische Unsicherheiten und ein schwaches Konsumklima belasten das Unternehmen.
Douglas erwartet nun einen Umsatz von rund 4,5 Milliarden Euro, was einen Rückgang gegenüber der bisherigen Zielspanne von 4,7 bis 4,8 Milliarden Euro darstellt. Auch die Ebitda-Marge wird voraussichtlich niedriger ausfallen, mit erwarteten 17 Prozent statt der zuvor angestrebten Spanne von 855 bis 885 Millionen Euro. Der Nettogewinn soll bei 175 Millionen Euro liegen, deutlich unter den vorherigen Erwartungen von bis zu 265 Millionen Euro.
Die Herausforderungen, vor denen Douglas steht, sind nicht einzigartig. Auch andere Anbieter im höherpreisigen Konsumgütersegment spüren die Zurückhaltung der Kunden. Die Beauty-Branche, die traditionell etwas robuster ist als andere Sektoren, bleibt nicht immun gegen sinkende Reallöhne und wirtschaftliche Unsicherheit. Besonders in Frankreich und Deutschland, den wichtigsten Märkten für Douglas, ist das Verbrauchervertrauen gedrückt.
Um gegenzusteuern, hat Douglas ein Maßnahmenpaket angekündigt, das Kostensenkungen in Verwaltung und Vertrieb sowie die Optimierung des Nettoumlaufvermögens umfasst. Zudem sollen Investitionen gezielter gesteuert und Margen abgesichert werden. Die mittelfristigen Ziele werden ebenfalls überprüft, insbesondere im Hinblick auf die Verschuldung. Diese Maßnahmen sollen helfen, die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu sichern.
Die Zukunft von Douglas hängt nun davon ab, wie effektiv diese Maßnahmen umgesetzt werden können und ob das Unternehmen in der Lage ist, das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Am 15. Mai will Douglas im Rahmen der Zahlen zum zweiten Quartal konkretere Angaben machen. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob die Anleger Geduld zeigen und auf eine Erholung des Unternehmens setzen.
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