LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ein britisches Gericht hat entschieden, dass der ehemalige US-Präsident Donald Trump für die gescheiterte Zivilklage gegen die Beratungsfirma Orbis Business über 626.000 Pfund zahlen muss.
Ein britisches Gericht hat kürzlich eine Entscheidung getroffen, die den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump dazu verpflichtet, erhebliche Gerichtskosten zu tragen. Diese Entscheidung resultiert aus einer gescheiterten Zivilklage, die Trump gegen die Beratungsfirma Orbis Business angestrengt hatte. Die Klage bezog sich auf das berüchtigte Steele-Dossier, das Trump kompromittierende Verbindungen zu Russland unterstellt.
Die Klage, die Trump im Alter von 78 Jahren eingereicht hatte, zielte darauf ab, finanzielle Entschädigung für den erlittenen Reputationsverlust zu erhalten. Trump beschuldigte die von Ex-Geheimagent Christopher Steele gegründete Firma, unrechtmäßig mit seinen persönlichen Daten umgegangen zu sein. Trotz dieser Vorwürfe entschied eine Richterin, die Klage bereits vor Beginn der Hauptverhandlung abzuweisen.
Die Entscheidung des Gerichts, die Trump zur Zahlung von über 626.000 Pfund verpflichtet, wurde von einem Richter getroffen, der sich auf Verfahrenskosten spezialisiert hat. Diese Summe entspricht etwa 743.000 Euro und umfasst alle Anwalts- und Prozesskosten, die im Zusammenhang mit der Klage entstanden sind. Trump hat gegen diese Entscheidung keine Berufung eingelegt.
Das Steele-Dossier, das im Jahr 2016 veröffentlicht wurde, hat seit seiner Veröffentlichung für erhebliche Kontroversen gesorgt. Es enthält Behauptungen über Trumps angebliche Verbindungen zu Russland, die er stets vehement bestritten hat. Die Veröffentlichung des Dossiers führte zu einer intensiven medialen Berichterstattung und trug zur politischen Polarisierung in den USA bei.
Die Entscheidung des britischen Gerichts könnte weitreichende Implikationen für Trump haben, insbesondere im Hinblick auf seine finanzielle Situation und seinen Ruf. Die Verpflichtung zur Zahlung der Gerichtskosten könnte als weiterer Rückschlag in einer Reihe von rechtlichen und politischen Herausforderungen gesehen werden, mit denen Trump konfrontiert ist.
Experten sehen in dieser Entscheidung auch eine Bestätigung der rechtlichen Standards im Umgang mit Verleumdungsklagen. Die Abweisung der Klage zeigt, dass Gerichte hohe Anforderungen an den Nachweis von Reputationsschäden stellen, insbesondere wenn es um öffentliche Persönlichkeiten geht.
Insgesamt verdeutlicht dieser Fall die Komplexität und die Risiken, die mit rechtlichen Auseinandersetzungen im internationalen Kontext verbunden sind. Für Trump bleibt abzuwarten, wie sich diese und andere rechtliche Herausforderungen auf seine politische Zukunft auswirken werden.
☕︎ Unterstütze IT BOLTWISE® und trete unserem exklusiven KI-Club bei - für nur 1,99 Euro im Monat:
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik!
- Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!
- Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!
- Service Directory für AI Adult Services erkunden!
- IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!
- Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!
Stellenangebote
Data Scientist KI & LLM (m/w/d)
Bauprojektleiter Technische Gebäudeausrüstung (TGA) für den KI-Campus (m/w/d)
Technischer Product Manager (m/w/d) AI
Duales Studium BWL - Spezialisierung Artificial Intelligence (B.A.) am Campus oder virtuell
- Die Zukunft von Mensch und MaschineIm neuen Buch des renommierten Zukunftsforschers und Technologie-Visionärs Ray Kurzweil wird eine faszinierende Vision der kommenden Jahre und Jahrzehnte entworfen – eine Welt, die von KI durchdrungen sein wird
- Künstliche Intelligenz: Expertenwissen gegen Hysterie Der renommierte Gehirnforscher, Psychiater und Bestseller-Autor Manfred Spitzer ist ein ausgewiesener Experte für neuronale Netze, auf denen KI aufbaut
- Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) derzeit in aller Munde ist, setzen bislang nur wenige Unternehmen die Technologie wirklich erfolgreich ein
- Wie funktioniert Künstliche Intelligenz (KI) und gibt es Parallelen zum menschlichen Gehirn? Was sind die Gemeinsamkeiten von natürlicher und künstlicher Intelligenz, und was die Unterschiede? Ist das Gehirn nichts anderes als ein biologischer Computer? Was sind Neuronale Netze und wie kann der Begriff Deep Learning einfach erklärt werden?Seit der kognitiven Revolution Mitte des letzten Jahrhunderts sind KI und Hirnforschung eng miteinander verflochten
Du hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel "Donald Trump muss Gerichtskosten im Steele-Dossier-Fall übernehmen" für unsere Leser?
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Donald Trump muss Gerichtskosten im Steele-Dossier-Fall übernehmen" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.
Nutze die Google-Suchmaschine für eine weitere Themenrecherche: »Donald Trump muss Gerichtskosten im Steele-Dossier-Fall übernehmen« bei Google Deutschland suchen, bei Bing oder Google News!