NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der US-Dollar zeigt sich vor der Veröffentlichung wichtiger Inflationsdaten stabil, während die Märkte gespannt auf die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen einer Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus blicken.

Der US-Dollar hat sich in den letzten Tagen stabilisiert, nachdem er von einem Zweijahreshoch zurückgefallen war. Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Märkte auf die bevorstehenden US-Inflationsdaten warten, die entscheidend für die zukünftige Zinspolitik der Federal Reserve sein könnten. Der Greenback zeigte sich während der asiatischen Handelssitzung stabil, nachdem er zuvor Verluste gegenüber einem Korb von Währungen hinnehmen musste.

Ein wesentlicher Faktor für die jüngste Schwäche des Dollars war ein milder Anstieg der US-Erzeugerpreise, der die Renditen von US-Staatsanleihen sinken ließ. Gleichzeitig hat der Euro von einem über zwei Jahre alten Tiefstand Abstand genommen und wurde zuletzt bei 1,0301 US-Dollar gehandelt. Das britische Pfund fiel leicht auf 1,2205 US-Dollar, was die Unsicherheiten über die finanzielle Gesundheit Großbritanniens widerspiegelt.

Die Veröffentlichung der US-Inflationsdaten wird mit Spannung erwartet, da sie Aufschluss über die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve geben könnte. Analysten erwarten für Dezember eine monatliche Steigerung der Kernverbraucherpreise um 0,2 %. Überraschende Zuwächse könnten die Möglichkeiten der Fed, die Zinssätze weiter zu senken, einschränken. Der jüngste Arbeitsmarktbericht hat die Stärke der US-Wirtschaft unterstrichen und die Erwartungen einer Lockerung der Fed-Politik gedämpft.

Parallel dazu wird auch die Veröffentlichung der britischen Inflationsdaten von den Investoren genau beobachtet. Diese Daten könnten ebenfalls Einfluss auf die Währungsmärkte haben, insbesondere in Bezug auf das britische Pfund. Die Aussicht auf steigende Kreditkosten und die finanzielle Stabilität Großbritanniens sind dabei zentrale Themen.

Ein weiterer Faktor, der die Märkte bewegt, ist die mögliche Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus. Seine Ankündigungen, insbesondere zu Handelszöllen, könnten die Märkte erheblich beeinflussen. Die Aussicht auf höhere Zölle und geringere Zinssenkungen der Fed hat die Renditen von Staatsanleihen in die Höhe getrieben und den Dollar gestützt.

Der japanische Yen blieb nahezu unverändert bei 157,98 pro Dollar, da er von der Aussicht auf eine Zinserhöhung der Bank of Japan etwas Rückenwind erhielt. Der australische Dollar konnte einige seiner nächtlichen Gewinne halten und wurde bei 0,6186 US-Dollar gehandelt, während der neuseeländische Dollar leicht auf 0,5601 US-Dollar fiel.

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Dollar erholt sich vor US-Inflationsdaten: Märkte blicken auf Trump
Dollar erholt sich vor US-Inflationsdaten: Märkte blicken auf Trump (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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