MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die digitale Transformation im Gesundheitswesen schreitet mit großen Schritten voran. Insbesondere in ländlichen Regionen, wo der Zugang zu medizinischer Versorgung oft eingeschränkt ist, bieten neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik vielversprechende Lösungen. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) und das Fraunhofer-Zentrum für Digitale Diagnostik (ZDD) arbeiten an innovativen Projekten, um die Gesundheitsversorgung zu revolutionieren.

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist ein zentraler Bestandteil der digitalen Gesundheitsversorgung. Sie soll den Zugriff auf medizinische Daten vereinfachen und Patienten mehr Kontrolle über ihre Gesundheitsinformationen geben. Doch viele Menschen haben Schwierigkeiten, ihre Daten zu überblicken und sinnvoll zu nutzen. Hier setzt das Fraunhofer IGD an, das in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE an sicheren, interaktiven Plattformen arbeitet. Diese Plattformen sollen einen intuitiven und verständlichen Zugriff auf medizinische Daten ermöglichen, sodass Patienten ihre Gesundheitsinformationen visuell aufbereitet einsehen und gezielt freigeben können.

Besonders im ländlichen Raum ist die digitale Gesundheitsversorgung von großer Bedeutung. Das Fraunhofer-Zentrum für Digitale Diagnostik hat mit dem Projekt „Neighborhood Diagnostics“ einen interaktiven Demonstrator entwickelt, der verschiedene Gesundheitszustände simuliert. Hierbei wird gezeigt, wie Gesundheitsdaten über Smartphones und Wearables erfasst und nach Freigabe an behandelnde Instanzen übertragen werden können. Dieses Ökosystem nutzt die aggregierten Gesundheitsdaten, um den Gesundheitszustand von Patienten besser einzuschätzen und Ärzten bei der Behandlungsentscheidung zu unterstützen.

Ein weiteres Projekt, SODIAPH, untersucht, wie Datenbrüche in digitalen Patientenpfaden innerhalb eines Krankenhauses entstehen und wie diese behoben werden können, um eine direkte Verbesserung der Datendurchgängigkeit zu erzielen. In diesem Zusammenhang gewinnt auch die kontaktlose Erfassung von Vitaldaten in der Telemedizin und im betrieblichen Gesundheitsmanagement an Bedeutung.

Mit den Technologien CareCam und Guardio ermöglicht das Fraunhofer IGD eine kontinuierliche und diskrete Gesundheitsüberwachung. CareCam erfasst Vitalparameter wie Puls, Atmung und Körperhaltung und erkennt Stress anhand subtiler Veränderungen in Mimik und Blinzelverhalten. Guardio verwandelt ein Smartphone in ein mobiles EKG-Messgerät, das sowohl im häuslichen Umfeld als auch in Notfallsituationen eingesetzt werden kann.

Diese Entwicklungen zeigen, wie KI und Robotik die Gesundheitsversorgung verbessern können. Sie bieten nicht nur eine effizientere Datenverarbeitung, sondern auch eine personalisierte Patientenbetreuung. Die Integration solcher Technologien in den Alltag könnte die Art und Weise, wie wir Gesundheit verstehen und managen, grundlegend verändern.


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Digitale Gesundheitsversorgung: KI und Robotik im Einsatz
Digitale Gesundheitsversorgung: KI und Robotik im Einsatz (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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