MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Digitale Gesundheitsanwendungen, auch bekannt als DiGA, gewinnen in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Trotz der steigenden Nutzung dieser innovativen Gesundheitslösungen gibt es jedoch Bedenken hinsichtlich der bürokratischen Hürden, die ihren Fortschritt behindern könnten.

Digitale Gesundheitsanwendungen, kurz DiGA, haben sich in den letzten Jahren als wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung etabliert. Diese Apps, die auf Rezept erhältlich sind, bieten Patienten eine moderne Möglichkeit, ihre Gesundheit zu überwachen und zu verbessern. Seit ihrer Einführung wurden bereits über eine Million DiGA-Rezepte eingelöst, was die wachsende Akzeptanz und den Bedarf an digitalen Gesundheitslösungen unterstreicht.

Der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SDGVS) warnt jedoch davor, dass bürokratische Hürden den Fortschritt dieser Technologie gefährden könnten. Laut dem zweiten DiGA-Report des Verbandes könnte die umständliche Beantragung von Freischaltcodes bei den Krankenkassen dazu führen, dass der bisherige Vorsprung verspielt wird. Obwohl Krankenkassen verpflichtet sind, die Codes innerhalb von zwei Werktagen bereitzustellen, dauert es im Durchschnitt 14 Tage, bis Patienten diese erhalten.

Ein weiteres Hindernis für die Verbreitung von DiGA sind technische Störungen, die den Zugang zu diesen Anwendungen erschweren können. Ein Beispiel hierfür ist der Cyberangriff auf Bitmarck im Jahr 2023, der dazu führte, dass viele Krankenkassen keine Freischaltcodes generieren konnten. Solche Vorfälle zeigen, wie anfällig das System für externe Störungen ist und wie wichtig es ist, die Infrastruktur zu verbessern.

Interessanterweise nutzen mehr Frauen als Männer DiGA, was teilweise auf die spezifische Ausrichtung einiger Apps auf gynäkologische Themen zurückzuführen ist. Rund 75 Prozent der Nutzer sind Frauen, was auf eine geschlechtsspezifische Präferenz oder Notwendigkeit hindeuten könnte. Zudem zeigt der Report, dass die Nutzung von DiGA mit dem Alter zunimmt, insbesondere in der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen.

Das DiGA-Fast-Track-Verfahren, das vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingeführt wurde, hat sich als Erfolgsmodell erwiesen. Es ermöglicht die schnelle Integration von DiGA in die Gesundheitsversorgung innerhalb von drei Monaten. Dieses Verfahren wird international als Vorbild angesehen und könnte anderen Nationen als Orientierung dienen, um den digitalen Fortschritt im Gesundheitswesen zu fördern.

Um die Nutzung von DiGA weiter zu erleichtern, fordert der SDGVS, dass Patienten die Möglichkeit haben sollten, ihre DiGA flexibel und digital zu nutzen, ohne auf manuelle Freischaltcodes angewiesen zu sein. Eine Integration in die E-Rezept-App oder die elektronische Patientenakte (ePA) könnte hier Abhilfe schaffen und den Zugang zu digitalen Gesundheitsanwendungen erheblich vereinfachen.

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Digitale Gesundheitsanwendungen: Bürokratie bremst Fortschritt
Digitale Gesundheitsanwendungen: Bürokratie bremst Fortschritt (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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