MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die zunehmende Menge an Weltraumschrott stellt eine erhebliche Bedrohung für aktive Satelliten und zukünftige Raumfahrtmissionen dar. Experten warnen vor den potenziellen Gefahren, die von den Trümmern ausgehen, die in hoher Geschwindigkeit um die Erde kreisen.

Die wachsende Menge an Weltraumschrott im Orbit um die Erde wird zu einem immer größeren Problem für die Raumfahrt. Tausende von Satelliten, die für Wetterbeobachtungen, Kommunikation und Navigation eingesetzt werden, sind von den Trümmern bedroht, die aus alten Satelliten, Raketenstufen und Fragmenten früherer Kollisionen bestehen. Diese Trümmer bewegen sich mit enormen Geschwindigkeiten und können selbst kleinste Teile, wie ein Farbsplitter, erheblichen Schaden anrichten.

Emma Stevenson von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) betont die Dringlichkeit, die durch den zunehmenden Weltraumschrott entsteht. Sie und ihr Team überwachen die Bewegungen der Trümmer in niedrigen Erdumlaufbahnen und darüber hinaus, um Muster zu erkennen, die zukünftige Missionen gefährden könnten. Ein besonders besorgniserregendes Szenario ist das sogenannte Kessler-Syndrom, bei dem eine Kollision weitere Trümmer erzeugt, die wiederum zu weiteren Kollisionen führen können.

Derzeit umkreisen mehr als 40.000 Objekte die Erde, von denen weniger als ein Drittel funktionierende Satelliten sind. Die restlichen Objekte bestehen aus Weltraumschrott, der durch Fragmentierungsereignisse entsteht, die schneller neue Trümmer erzeugen, als diese in die Erdatmosphäre zurückkehren können. Diese selbstverstärkende Kollision kann bestimmte Umlaufbahnen unbrauchbar machen und sogar die bemannte Raumfahrt gefährden.

Einige der größten Fragmentierungsereignisse wurden durch Explosionen von Resttreibstoff oder Batterien verursacht. In den letzten Jahren haben auch Tests von Raumfahrzeugen wie den SpaceX Starship-Flügen zu einer erheblichen Zunahme von Trümmern geführt. Diese Kollisionen gefährden nicht nur aktive Satelliten, sondern vergrößern auch das Trümmerfeld mit jedem Vorfall.

Um das Problem zu bekämpfen, arbeiten Organisationen weltweit an der Aktualisierung von Richtlinien zur Reduzierung von Weltraumschrott. Dazu gehört die schnellere Entfernung von Satelliten und Raketenstufen aus dem Orbit sowie die Entwicklung von Missionen zur aktiven Entfernung von großen, toten Satelliten. Zukünftige Raumfahrzeuge sollen zudem mit besseren Passivierungssystemen ausgestattet werden, um Explosionen im Orbit zu verhindern.

Die ESA betont die Notwendigkeit einer koordinierten internationalen Anstrengung zur Beseitigung von Weltraumschrott. Ohne solche Maßnahmen könnte der Weltraum für zukünftige Missionen unbrauchbar werden, was erhebliche Auswirkungen auf die Dienste hätte, auf die wir täglich angewiesen sind, wie GPS, Wetterdaten und Kommunikationssysteme.


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Die wachsende Bedrohung durch Weltraumschrott für Satelliten
Die wachsende Bedrohung durch Weltraumschrott für Satelliten (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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