WASHINGTON D.C. / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-Armee plant, ihre Drohnenabwehrsysteme durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen zu revolutionieren. Im Rahmen der zweiten Phase des Replicator-Programms des Pentagon sollen bestehende und neue Technologien kombiniert werden, um Bedrohungen durch kleine Drohnen effektiver zu bekämpfen.
Die US-Armee steht vor der Herausforderung, ihre Verteidigung gegen kleine Drohnen zu verbessern, die zunehmend als Bedrohung für kritische Infrastrukturen und Truppenansammlungen angesehen werden. Im Rahmen des Replicator-Programms, das vom Pentagon initiiert wurde, sollen neue Technologien entwickelt und bestehende Systeme erweitert werden, um diese Bedrohungen effizienter abzuwehren. Verteidigungsminister Lloyd Austin hat kürzlich angekündigt, dass die zweite Phase des Programms, Replicator 2, sich auf die Abwehr von Drohnen konzentrieren wird, die insbesondere auf feste Einrichtungen abzielen.
Das Ziel ist es, innerhalb der nächsten zwei Jahre bedeutend verbesserte Drohnenabwehrsysteme zu entwickeln und einzusetzen. Dabei sollen sowohl bestehende Technologien als auch neue Entwicklungen, die auf Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen basieren, zum Einsatz kommen. Diese Technologien sollen nicht nur in der Lage sein, Drohnen zu erkennen, sondern auch autonom Entscheidungen treffen, wie auf die Bedrohung reagiert werden soll.
Doug Bush, der Beschaffungschef der Armee, betonte, dass die erste Phase des Programms bereits erfolgreich war und Tausende kostengünstiger Drohnen bis zum nächsten Sommer geliefert werden sollen. Die zweite Phase wird sich darauf konzentrieren, bestehende Fähigkeiten zu skalieren und neue Technologien zu integrieren, um die Lücken im Drohnenabwehrportfolio der Armee zu schließen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung von Systemen, die nicht nur Objekte erkennen, sondern auch mithilfe von KI und maschinellem Lernen entscheiden können, wie auf diese reagiert werden soll. Dies umfasst die Erkennung, die Entscheidungsfindung und die effektive Bekämpfung der Bedrohung. Die Armee plant, die Produktion bestehender Systeme zu erhöhen und gleichzeitig neue Technologien zu erforschen, die diese Fähigkeiten erweitern können.
Ein Beispiel für solche Technologien ist das AirShield C-UAS-System von Leidos, das auf der AUSA-Konferenz vorgestellt wurde. Dieses System kann auf Fahrzeugen montiert werden und nutzt ein Multifunktions-X-Band-Radar, um unbemannte Luftfahrzeuge autonom zu erkennen und zu verfolgen. Ein weiteres Beispiel ist das SMASH-Feuerleitsystem von Smart Shooter, das eine hohe Genauigkeit bei der Bekämpfung von Drohnen bietet.
Die Armee arbeitet eng mit anderen Diensten und der Defense Innovation Unit zusammen, um die besten Technologien zu identifizieren und zu validieren. Diese Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass die entwickelten Systeme den Anforderungen der modernen Kriegsführung gerecht werden und die Sicherheit der Truppen gewährleisten.
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