WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-Armee steht vor einer bedeutenden Herausforderung: Um ihre Rekrutierungsziele zu erreichen, hat sie begonnen, Bewerber zu akzeptieren, die weit über den festgelegten Körperfettstandards liegen. Dies wirft Fragen zur Effektivität und Nachhaltigkeit der aktuellen Rekrutierungsstrategien auf.
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Die US-Armee hat in den letzten Jahren mit einem Rückgang der Rekrutierungszahlen zu kämpfen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat sie das Future Soldier Preparatory Course eingeführt, das Bewerbern, die die akademischen oder physischen Anforderungen nicht erfüllen, eine Chance bietet. Besonders im Fokus stehen dabei Bewerber, die die Körperfettstandards überschreiten.
Normalerweise erlaubt die Armee einen Körperfettanteil von bis zu 26% für Männer und 36% für Frauen. Doch im Rahmen des neuen Programms können Bewerber mit einem Körperfettanteil von bis zu 19% über dem Standard zugelassen werden. Dies bedeutet, dass männliche Rekruten mit einem Körperfettanteil von bis zu 45% und weibliche Rekruten mit bis zu 55% zugelassen werden könnten, was laut CDC als fettleibig gilt.
Ein Bericht des Verteidigungsministeriums hat jedoch aufgedeckt, dass 14% der Teilnehmer zwischen Februar und Mai 2024 sogar diese erweiterten Grenzen überschritten haben. Ein Drittel dieser Bewerber wurde sofort aus dem Programm ausgeschlossen, was die Frage aufwirft, ob diese Zahlen in den Rekrutierungsstatistiken der Armee berücksichtigt werden.
Die Entscheidung, Bewerber mit einem höheren Körperfettanteil zuzulassen, wurde von Gen. Gary Brito, dem Leiter des Army Training and Doctrine Command, getroffen. Diese Entscheidung wurde jedoch ohne die erforderliche Autorität getroffen, was zu Kritik führte. Zudem fehlt es an ausreichendem medizinischen Personal, um die Rekruten während des Programms zu betreuen.
Die Armee hat in diesem Jahr bereits die Hälfte ihrer Rekrutierungsziele erreicht, was teilweise auf Bewerber zurückzuführen ist, die im Vorjahr aufgrund von Verzögerungen nicht am Training teilnehmen konnten. Das Future Soldier Preparatory Course hat sich als effektives Mittel erwiesen, um die Rekrutierungszahlen zu steigern, und es wird über eine mögliche Ausweitung des Programms nachgedacht.
Die Herausforderungen der Armee spiegeln einen breiteren gesellschaftlichen Trend wider: Die zunehmende Fettleibigkeit in der Bevölkerung und sinkende akademische Leistungen verringern den Pool potenzieller Rekruten. Auch die US-Marine hat ähnliche Programme eingeführt, um ihre Rekrutierungsziele zu erreichen.
Die Zukunft der Rekrutierungsstrategie der Armee bleibt ungewiss. Während das Programm kurzfristig Erfolge zeigt, bleibt abzuwarten, ob es langfristig nachhaltig ist und ob die Armee die notwendigen Anpassungen vornehmen wird, um die Gesundheit und Einsatzbereitschaft ihrer Soldaten sicherzustellen.
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