MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Gründung eines Startups erfordert mehr als nur eine innovative Idee und einen soliden Geschäftsplan. Ein oft übersehener, aber entscheidender Aspekt ist die rechtliche Struktur des Unternehmens, die maßgeblich den Zugang zu Kapital und Investoren beeinflussen kann.
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Die Wahl der richtigen Unternehmensstruktur ist für Startups von entscheidender Bedeutung, insbesondere wenn es um die Kapitalbeschaffung geht. Viele Gründer konzentrieren sich zunächst auf Produktentwicklung und Kundenakquise, doch die rechtliche Basis kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Eine falsche Entscheidung in der Anfangsphase kann dazu führen, dass Investoren abgeschreckt werden, selbst wenn das Produkt vielversprechend ist.
Ein wesentlicher Schritt für Gründer ist es, sich von ihrem bisherigen Arbeitgeber zu lösen, bevor sie ein neues Unternehmen gründen. Dies ist vor allem wegen der Rechte an geistigem Eigentum wichtig, da viele Arbeitsverträge weitreichende IP-Klauseln enthalten, die dem Arbeitgeber Ansprüche auf die Erfindungen des Mitarbeiters sichern könnten. Diese rechtlichen Fallstricke zu umgehen, erfordert die Expertise eines erfahrenen Startup-Anwalts.
Für Investoren, insbesondere Risikokapitalgeber und Business Angels, ist die Gründung als Delaware C-Corporation ein Muss. Diese Unternehmensform bietet die standardisierte Aktienausgabe und Governance-Struktur, die Investoren erwarten. Delaware ist bekannt für seine investorenfreundlichen Steuergesetze und klaren Richtlinien zur Unternehmensführung, was es zur bevorzugten Wahl für fast die Hälfte aller börsennotierten Unternehmen in den USA macht.
Die Strukturierung der Gründeranteile ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Eine strategische Gestaltung kann den langfristigen Ertrag maximieren. Eine häufig akzeptierte Klausel ist die doppelte Trigger-Beschleunigung, die die Aktienvergabe beschleunigt, wenn das Unternehmen übernommen wird und der Gründer entlassen wird. Diese Klausel schützt den Gründer vor dem Verlust von Anteilen im Falle einer Übernahme.
Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von Standard-Inkorporationsdokumenten, die nicht auf die Bedürfnisse von Tech-Startups zugeschnitten sind. Investoren erwarten spezifische Klauseln, die auf die Besonderheiten der Branche eingehen. Fehlende oder unzureichende Dokumentation kann zu hohen Anwaltskosten führen, um die Struktur nachträglich anzupassen.
Die richtige rechtliche Strukturierung von Anfang an kann den Weg für eine erfolgreiche Kapitalbeschaffung ebnen und den Gründern helfen, ihre Vision zu verwirklichen. Bei Every haben wir unsere Dokumente speziell für Tech-Startups entwickelt, um sicherzustellen, dass sie den Erwartungen der Investoren entsprechen und gleichzeitig die Interessen der Gründer wahren.
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